| Budget |
30.06.2026 17:50:00
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Staatsschulden stiegen im ersten Quartal
14,1 Mrd. Euro kamen beim Bund dazu. "Hier wurden zum einen neue Schulden aufgenommen, um das laufende Defizit zu finanzieren, aber auch, um die Einlagen stark zu erhöhen", erklärte die fachstatistische Generaldirektorin der Statistik Austria, Manuela Lenk, in einer Aussendung. "Mit dieser Reserve stellt der Bund vorsorglich Liquidität sicher."
Defizit bei 5,8 Prozent
Im Landessektor stiegen die Schulden um 0,7 Mrd. Euro, im Gemeindesektor um 0,2 Mrd. Euro. Bei den Sozialversicherungen wurden die Verbindlichkeiten hingegen reduziert, die Statistik Austria spricht jedoch von einer Momentaufnahme. Schließlich komme es hier durch kurzfristige Finanzierungen regelmäßig zu starken unterjährigen Schwankungen.
Insgesamt standen im ersten Quartal Einnahmen von 60,5 Mrd. Euro Ausgaben von 67,8 Mrd. Euro gegenüber. Das öffentliche Defizit lag damit bei 5,8 Prozent. Auch hier entfällt der größte Brocken auf die Bundesebene, nämlich 6,4 von 7,3 Mrd. Euro.
Für FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer sind die Zahlen ein "unübersehbares Warnsignal". "Der Anstieg der Schulden und der damit verbundenen Zinszahlungen wird die künftigen Budgets weit über das Jahr 2028 hinaus belasten", kritisierte er und warf der Regierung vor, "überholte rot-schwarze Proporzstrukturen" mit Steuergeld durchzufüttern. Das vorliegende Budget müsse überarbeitet werden.
iga/aku
APA
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