| Nach Arbeitsmarktdaten |
04.09.2026 17:40:38
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Trump-Ultimatum: Niedrigere Zinsen oder Handelsstopp
Trump argumentierte, dass der Arbeitsmarkt deutlich stärker gewachsen sei als gedacht und dies ausreiche, um geringere Zinsen zu legitimieren. Volkswirte merken allerdings an, dass ein starker Arbeitsmarkt die Lohnentwicklung und damit auch die Inflationsgefahren verstärken kann.
Trump ließ außen vor, dass die Inflation in seinem Land seit mehr als fünf Jahren über dem von der Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent liegt. Der US-Präsident ließ zudem offen, welchen Zusammenhang er zwischen gewünschter Zinssenkung in den USA und dem Handelsdefizit mit einigen Ländern sieht.
Niedrigere Zinsen können dafür sorgen, dass Unternehmen schneller wachsen. Zugleich heizen sie die Inflation an. Fed-Chef Kevin Warsh hatte jüngst klargemacht, dass er der Preisstabilität eine höhere Priorität einräumt, und sich zu höheren Zinsen bereit gezeigt. Kommende Woche Freitag werden neue Inflationszahlen in den USA veröffentlicht.
Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium einen überraschend starken Arbeitsmarktbericht für den August vorgelegt. So stieg die Beschäftigtenzahl um 162.000 - Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit 55.000 zusätzlichen Stellen gerechnet. Im Juli hatte der Arbeitsmarkt noch enttäuscht.
/ngu/DP/zb
WASHINGTON (dpa-AFX)
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