| Stimmung eingetrübt |
25.02.2026 08:20:00
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Verbraucherstimmung trübt sich ein: GfK sieht stagnierende Erholung
"Mit dem leichten Rückgang kann das Konsumklima nicht an die Aufhellung im letzten Monat anknüpfen", erklärte Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM. "Es zeigt sich weiterhin die Tendenz, dass steigende Einkommen aus Vorsichtsmotiven lieber gespart als konsumiert werden." Auch wenn sich die Wirtschaft leicht belebe, blieben die Konsumenten skeptisch; geopolitische Spannungen sowie Unsicherheiten in der Sozialpolitik dürften die Sparneigung vorerst hochhalten.
Die Einkommenserwartungen verzeichnen zwar den zweiten Monat in Folge ein Plus, das Wachstum fällt jedoch moderat aus: Der Indikator stieg um 1,2 Zähler auf 6,3 Punkte. Trotz dieser leichten Verbesserung bei den Finanzaussichten schlägt sich dies nicht in Konsumfreude nieder.
Stattdessen trübte sich die Anschaffungsneigung deutlich ein. Der Indikator fiel um 5,3 Zähler auf minus 9,3 Punkte und bleibt damit zurückhaltend. Spiegelbildlich dazu legte die Sparneigung weiter zu: Sie kletterte um einen Punkt auf 18,9 Zähler - ein neuer Höchststand seit der Finanzkrise 2008. Als Gründe für die Zurückhaltung nennen Verbraucher anhaltend hohe Preise und wirtschaftliche Unsicherheit, zumal die Inflationsrate im Januar 2026 wieder auf 2,1 Prozent gestiegen ist.
Auch der Blick auf die Gesamtwirtschaft fällt wieder etwas vorsichtiger aus. Die Konjunkturerwartung gab um 2,3 Zähler nach und liegt nun bei 4,3 Punkten. Trotz des Rückgangs blicken die Verbraucher aber weiterhin verhalten optimistisch in die Zukunft, da sich der Indikator weiterhin im positiven Bereich hält.
DJG/apo/mgo
DOW JONES
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