05.11.2013 20:28:58

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Plan der NRW-Landesregierung, die Anbauflächen im Wald zu begrenzen

Bielefeld (ots) - Den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können: Das Sprichwort bekommt angesichts der Pläne aus dem Umweltministerium eine ganz neue Bedeutung. Denn rein rechtlich würden große Weihnachtsbaumplantagen im Wald nicht mehr als solcher gelten und müssten wie der Anbau auf einstigen Äckern genehmigt werden. Muss das sein? Minister Remmel wird sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, nach Grünen-Manier regulieren und bevormunden zu wollen. Wenn aber selbst Weihnachtsbaumerzeuger die Auswüchse im Sauerland beklagen, ist vielleicht doch etwas dran. Denn letztlich geht es auch hier - romantische Weihnacht hin oder her - ums Geld. Wo einst stattlicher Hochwald stand, sind jetzt häufig nur noch kleine Tannen zu sehen, die nach wenigen Jahren als Weihnachtsdekoration enden. Das macht schon einen ökologischen Unterschied. Andererseits beansprucht der Anbau in Südwestfalen nur 0,5 Prozent der Waldfläche NRWs. Muss es deshalb gleich ein Gesetz sein, dass sämtliche Erzeuger
auch kleinere in OWL - treffen könnte? Hier sollte mit den Erzeugern noch einmal verhandelt werden.

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Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261

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