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03.02.2026 13:02:00
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Wiener Börse zu Mittag leicht im Plus
Leichte Impulse könnten von der EZB-Umfrage zur Vergabe von Firmenkrediten kommen. Zentrales Ergebnis ist dabei, dass die Nachfrage nach Firmenkrediten im Euroraum weiter zugenommen hat. Sie habe im vierten Quartal 2025 leicht zugelegt, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) zu ihrer Umfrage unter 153 Finanzinstituten mit. Auch in Österreich habe die Nachfrage nach Unternehmenskrediten im vierten Quartal leicht angezogen, so die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Sonst wird es aus Datensicht heute ruhig bleiben. Laut den Helaba-Experten werden aus Übersee erst am Abend mit den Pkw-Absatzzahlen in den USA Impulse erwartet. Die Zahlen könnten Auskunft über die Kauflaune der US-Verbraucher geben.
In den Fokus der Anleger rückten heute AT&S, das Ergebnisse der ersten drei Quartale vorgelegt hat, Frequentis, die Erste Group und Raiffeisen Bank International (RBI). AT&S erhöhte in den ersten neun Monaten 2025/26 den Konzernumsatz um 10 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von minus 1,4 auf plus 34 Mio. Euro an, beim EBITDA lag der Anstieg bei 28,1 Prozent auf 296,8 Mio. Euro. Die Anleger belohnten die Zahlen mit einem satten Zuwachs von 4,45 Prozent auf 43,45 Euro. Damit führte AT&S zu Mittag das ATX Prime-Segment an.
Das Analysehaus Barclays erwartet von der Erste Group ein starkes viertes Quartal und behält die Einstufung "Overweight" bei. Das Kursziel wird aber von 106,00 auf 118,00 Euro erhöht. Erste Group wurden mit plus 0,91 Prozent bei 111,30 Euro gehandelt.
Die Experten von Barclays haben auch die heimische Raiffeisen Bank International (RBI) analysiert. Dabei haben sie ihr Kursziel für die Aktien von 36,0 auf 39,0 Euro angehoben. Das Anlagevotum "Equal Weight" wurde von Analyst Krishnendra Dubey unverändert beibehalten. Deutsche Bank Research hat zudem ihr Kursziel für die Aktien der RBI von 32,0 auf 35,0 Euro erhöht. Das Anlagevotum "Hold" wurde bestätigt. RBI-Titel gewannen im Verlauf 1,38 Prozent auf 44,00 Euro.
Frequentis wiederum hat gestern Abend mehr Umsatz und Gewinn für 2025 gemeldet. Der Umsatz stieg von 480 Mio. Euro 2024 auf 580 Mio. Euro, der operative Gewinn (Ebit) von 32 auf 47 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Montagabend unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Mit den Zahlen zufrieden zeigten sich die Analysten der Erste Bank. "Damit hat Frequentis unsere Konsensprognosen teilweise übertroffen", schreiben sie in einem Kommentar. Frequentis legten am Dienstag bis Mittag 2,91 Prozent auf 85,00 Euro zu.
International waren Stahlwerte gut gefragt. In Österreich kam das nicht so wirklich an. Das ATX-Schwergewicht voestalpine baute lediglich 0,25 Prozent auf.
Die größten Verlierer waren zu Mittag Mayr-Melnhof, UBM und Lenzing mit minus 1,9 Prozent, minus 1,8 Prozent und 1,5 Prozent.
moe/ger
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