| Goldpreis und Ölpreis |
13.08.2026 07:10:26
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Goldpreis: Atempause nahe am Zweimonatshoch
Nach der von nachlassendem Inflationsdruck in den USA ausgelösten Rally legte die Krisenwährung mittlerweile eine Pause ein. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die anstehenden US-Erzeugerpreisdaten, von denen sich die Marktteilnehmer Hinweise auf die Aussichten für mögliche Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed in naher Zukunft erhoffen. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten sollen sich diese von plus 5,5 auf 4,9 Prozent p.a. beruhigt haben. Die Entscheidungsträger der Fed dürften nach den am Mittwoch veröffentlichten Daten wenig zusätzlichen Anlass sehen, die Zinsen bereits im kommenden Monat anzuheben. Laut dem CME FedWatch Tool wird inzwischen nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent gerechnet, dass die US-Leitzinsen bereits Mitte September erhöht werden. Eine Woche zuvor hatte die Wahrscheinlichkeit noch bei rund 54 Prozent gelegen.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 12,80 auf 4.454,70 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Sinkende Nachfrage erwartet
Der Ölpreis weist im frühen Donnerstagshandel leicht negative Vorzeichen auf. Am Vortag hatten Prognoseinstitute ihre Schätzungen für die weltweite Ölnachfrage 2026 aufgrund der Beeinträchtigungen durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran gesenkt. Die durch den Konflikt verursachten Angebotsengpässe begrenzten allerdings die Preisverluste. So senkte zum Beispiel die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage im Jahr 2026 auf 580.000 Barrel pro Tag. Am selben Tag erklärte die Internationale Energieagentur (IEA), sie rechne für dieses Jahr mit einem Rückgang des globalen Ölverbrauchs um 1,6 Millionen Barrel pro Tag. Im vergangenen Monat war sie noch von einem Minus von einer Million Barrel täglich ausgegangen. Belastet wurde der Ölpreis auch durch den von der US-Energiebehörde EIA gemeldeten unerwarteten Anstieg der in den USA gelagerten Ölmengen in Höhe von 17,3 Mio. Barrel.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,34 auf 82,93 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,17 auf 88,88 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 83,05 | -0,22 | -0,26 |