| Goldpreis und Ölpreis |
29.09.2026 07:40:26
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Goldpreis: Bodenbildung nach Absacker zum Wochenstart
Für anhaltenden Gegenwind sorgen aber nach wie vor hohe Anleiherenditen und die wachsende Erwartung weiterer Zinserhöhungen durch die US-Notenbank. Steigende Ölpreise infolge des anhaltenden Iran-Konflikts verstärken zudem die Inflationsrisiken, was auf lange Sicht eher für Gold spricht. Die Märkte rechnen mittlerweile mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit mit einer weiteren Zinserhöhung im Oktober. Aktuell zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group eine Wahrscheinlichkeit von über 72 Prozent für dieses Szenario an. Zusätzlich belasten die hohen Renditen von US-Staatsanleihen das unverzinste Edelmetall. Zugleich bleibt die Entwicklung im Nahen Osten ein wichtiger Einflussfaktor: Fortschritte bei den Gesprächen zwischen den USA und Iran könnten die Energiepreise und damit den Inflationsdruck und die damit verbundenen verringern. Neue Impulse werden nun von wichtigen US-Konjunkturdaten erwartet. Neben diversen Arbeitsmarktzahlen steht insbesondere der von der Fed bevorzugte PCE-Preisindex im Fokus.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 6,50 auf 4.161,90 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Bergfahrt geht weiter
Im frühen Dienstagshandel ist der Ölpreis den zweiten Handelstag in Folge gestiegen.
Ausschlaggebend waren anhaltende Sorgen über mögliche Lieferausfälle infolge des Kriegs zwischen den USA und dem Iran. Zwar haben sich die Rohölexporte wichtiger Produzenten im Nahen Osten im September deutlich erholt, doch ein Teil der Lieferungen ist weiterhin auf aufwendige und kostspielige Umgehungslösungen angewiesen. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für die weltweite Öl- und Gasversorgung. Vertreter aus den USA und dem Iran führten zuletzt getrennte Gespräche mit Vermittlern, um Möglichkeiten für eine Beendigung des seit sieben Monaten andauernden Krieges auszuloten. Eine baldige Einigung zeichnet sich bislang jedoch nicht ab.
Auf kurze Sicht dürfte nun der für den Abend angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute (22.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Zur Erinnerung: Vor einer Woche wurde ein unerwartetes Lagerplus in Höhe von 1,8 Mio. Barrel gemeldet.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,74 auf 94,34 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 2,13 auf 99,96 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 90,66 | -1,94 | -2,10 |