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Goldpreis und Ölpreis 08.05.2026 07:57:21

Goldpreis: Hochspannung vor US-Arbeitsmarktbericht

Goldpreis: Hochspannung vor US-Arbeitsmarktbericht

von Jörg Bernhard

Die gute Laune an den Goldmärkten ist vor allem auf nachlassende Sorgen über die Inflation und längerfristig hohe Zinsen zurückzuführen. Trotz neuer geopolitischer Spannungen hoffen Anleger weiterhin auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran. Die weitere Entwicklung im Nahen Osten dürften den Goldpreis am letzten Handelstag der Woche stark beeinflussen. Für ein hohes Maß an Spannung sorgt zudem die für den Nachmittag anberaumte Veröffentlichung wichtiger Daten vom US-Arbeitsmarkt. Um 14.30 Uhr steht der Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums für April an. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Arbeitslosenrate bei 4,3 Prozent verharren und die Zahl neu geschaffener Stellen von 178.000 auf 62.000 gesunken sein. Am Abend dürften sich die Marktakteure zudem für den Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC (21.30 Uhr) stark interessieren. Dieser informiert einmal pro Woche über die Stimmung der verschiedenen Marktakteure bei Gold-Futures.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 22,00 auf 4.732,90 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Preisanstieg vor dem Wochenende

Der Ölpreis stieg im frühen Freitagshandel an, nachdem es erneut zu Gefechten zwischen den USA und dem Iran gekommen war. Dadurch geriet die fragile Waffenruhe unter Druck und Hoffnungen auf Fortschritte bei der Wiederöffnung der Straße von Hormus wurden gedämpft. Das iranische Militär erklärte, die USA hätten einen iranischen Öltanker, ein weiteres Schiff sowie zivile Gebiete in der Meerenge und auf dem Festland angegriffen. Trotz der erneuten Kämpfe sagte US-Präsident Donald Trump später am Donnerstag vor Journalisten, dass die Waffenruhe weiterhin gelte. Außerdem kursierten Berichte, dass die US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission Ölgeschäfte im Umfang von sieben Milliarden Dollar untersuche, die vor wichtigen Iran-bezogenen Ankündigungen von Präsident Trump getätigt wurden.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,95 auf 95,58 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,13 auf 101,19 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.at

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