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Goldpreis und Ölpreis 05.06.2026 08:12:17

Goldpreis: Hochspannung vor US-Arbeitsmarktdaten

Goldpreis: Hochspannung vor US-Arbeitsmarktdaten

von Jörg Bernhard

Verantwortlich für die negative Tendenz sind die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, die Hoffnungen auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran dämpfen. Gleichzeitig nehmen die Sorgen über Inflation und mögliche Zinserhöhungen zu. Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnte einen neuen Waffenstillstand im Libanon ab. Zudem erklärte Israel, seine Truppen nicht aus dem Land abzuziehen. Damit werden die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump erschwert, die Kämpfe zu beenden und so den Weg für ein Friedensabkommen mit Teheran zu ebnen. Laut dem FedWatch-Tool der CME Group preisen die Märkte inzwischen eine Zinserhöhung der US-Notenbank bis Jahresende mit einer Wahrscheinlichkeit von 48 Prozent ein. Für ein hohes Maß an Spannung sorgt nun die für den Nachmittag anberaumte Veröffentlichung wichtiger Daten vom US-Arbeitsmarkt. Um 14.30 Uhr steht der Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums für Mai an. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die Arbeitslosenrate bei 4,3 Prozent verharren und die Zahl neu geschaffener Stellen von 115.000 auf 85.000 gesunken sein.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 39,00 auf 4.466,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Markante Wochengewinne ante portas

Trotz der jüngsten Schwankungen steuern beide Referenzsorten auf ihr erstes Wochenplus seit drei Wochen zu. WTI hat in dieser Woche bislang mehr als sechs Prozent zugelegt. Hintergrund sind die wieder aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten, die stockenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sowie die weiterhin eingeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Laut Medienberichten hat zudem das omanische Exportterminal Mina al Fahal nach einer Explosion in der Nähe seiner Einpunkt-Verladeanlagen die Ölverladungen ausgesetzt. Als Ursache wird ein mutmaßlicher Drohnenangriff vermutet.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,11 auf 92,93 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,27 auf 95,30 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.at

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