| Goldpreis und Ölpreis |
14.05.2026 07:26:40
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Goldpreis: Inflationssorgen stoppen Aufwärtsbewegung
Trump trifft sich mit Xi, um wirtschaftliche Erfolge zu erzielen, den fragilen Handelsfrieden aufrechtzuerhalten und zugleich schwierige Themen wie den Konflikt im Nahen Osten zu diskutieren. Es wird erwartet, dass Trump China um Unterstützung bei der Lösung des kostspieligen und innenpolitisch zunehmend unpopulären Konflikts bittet. Analysten gehen jedoch davon aus, dass er nicht die gewünschte Unterstützung erhalten dürfte. Auch die beschleunigte US-Inflation bereitet Trump immer mehr Probleme. Nachdem im April die Konsumentenpreise den stärksten Anstieg seit drei Jahren verzeichnet haben, fielen auch die am gestrigen Mittwoch gemeldeten US-Produzentenpreise schlechter als erwartet aus. Statt einer prognostizierten Rate von 4,9 Prozent p.a. schlug ein Wert von 6,0 Prozent zu Buche. Dies stellte den stärksten Anstieg seit vier Jahren dar. Verantwortlich dafür waren stark steigende Kosten für Waren und Dienstleistungen - ein weiteres Signal für zunehmenden Inflationsdruck. US-Zinssenkungen der Fed noch in diesem Jahr werden dadurch immer unwahrscheinlicher.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis 7.15 Uhr (MESZ) legte der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 1,60 auf 4.708,30 Dollar pro Feinunze zu.
Rohöl: Warten auf Meldungen aus Peking
Der Ölpreis zeigt sich nach den gestrigen Kursverlusten leicht erholt. Analysten der ING Group sehen den fossilen Energieträger derzeit in einer "Abwartehaltung". Gleichzeitig könnte der Markt zu große Hoffnungen in positive Ergebnisse der US-chinesischen Gespräche hinsichtlich Iran setzen. Obwohl Trump erklärte, er glaube nicht, Chinas Hilfe zur Beendigung des Kriegs zu benötigen, wird dennoch erwartet, dass er Xi um Unterstützung bei der Lösung des kostspieligen und innenpolitisch zunehmend unpopulären Konflikts bittet. Sollte die Straße von Hormus weiterhin geschlossen bleiben, droht in der Region eine erneute militärische Eskalation.
Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,53 auf 101,55 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,56 auf 106,19 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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Rohstoffe in diesem Artikel
| Goldpreis | 4 467,30 | -8,15 | -0,18 | |
| Ölpreis (Brent) | 94,96 | -0,40 | -0,42 | |
| Ölpreis (WTI) | 93,00 | -0,04 | -0,04 |