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Goldpreis und Ölpreis 25.03.2026 07:26:16

Goldpreis: Kräftiger Rebound dank Dollarschwäche

Goldpreis: Kräftiger Rebound dank Dollarschwäche

von Jörg Bernhard

Außerdem sorgten fallende Ölpreise für nachlassende Inflation- und Zinssorgen. US-Präsident Donald Trump erklärte, es gebe Fortschritte bei Verhandlungen zur Beendigung des Kriegs mit dem Iran. Demnach habe Washington Teheran ein umfassendes Vorschlagspaket vorgelegt. Die Wahrscheinlichkeit für Leitzinserhöhungen noch in diesem Jahr haben sich laut FedWatch-Tool der CME Group auf 19 Prozent reduziert. Die jüngste Erholung zeigt, dass trotz Rücksetzer weiterhin Käufe einsetzen - sofern die realen Renditen (Zins minus Inflation) nicht deutlich steigen. Die weitere Entwicklung im Nahost-Krieg - und hier vor allem der Ölpreis - dürfte den Goldpreis nach wie vor stark beeinflussen. Grundsätzlich deutet einiges darauf hin, dass Gold seine Funktion als Krisenwährung nicht verloren hat, sondern lediglich vom starken Dollar für einige Zeit verdrängt wurde.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis 7.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 132,60 auf 4.534,60 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Einbruch wegen Hoffnung auf Waffenruhe

Der Ölpreis fiel zur Wochenmitte um rund vier Prozent zurück, nachdem die Aussicht auf eine mögliche Waffenruhe im Nahen Osten die Sorgen über Versorgungsengpässe verdrängte. Iran erklärte zudem, dass nicht feindliche Schiffe die Straße von Hormus passieren dürfen, sofern sie sich mit den Behörden abstimmen. Doch selbst bei einer schnellen Waffenruhe könnte es dauern, bis die Produktion und die Lieferketten vollständig wiederhergestellt sind. Die Entwicklung im Nahen Osten dürfte kurzfristig weiterhin der wichtigste Einflussfaktor für die Ölpreise bleiben, wenngleich in den USA die Lagerbestände für Rohöl (plus 2,35 Mio. Barrel), Benzin (plus 530.000 Barrel) und Destillate (plus 1,39 Mio. Barrel) laut API-Wochenbericht angestiegen sind, was zusätzlichen Druck auf die Preise ausübte.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 3,15 auf 89,20 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 3,70 auf 96,53 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.at

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