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Goldpreis und Ölpreis 25.05.2026 07:48:15

Goldpreis: Positiver Wochenauftakt dank Dollar und Öl

Goldpreis: Positiver Wochenauftakt dank Dollar und Öl

von Jörg Bernhard

Derzeit keimt unter den Marktakteuren die Hoffnung auf einen möglichen Durchbruch bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran auf. Allerdings sagte US-Präsident Donald Trump am Sonntag, er habe seine Vertreter angewiesen, ein mögliches Abkommen mit dem Iran nicht überstürzt abzuschließen. Seine Regierung dämpfte damit die Erwartungen an einen unmittelbar bevorstehenden Durchbruch in dem inzwischen seit drei Monaten andauernden Krieg. Der Ölpreis fiel zum Wochenstart auf den niedrigsten Stand seit zwei Wochen und dämpfte dadurch die Inflations- und Zinssorgen, was dem Goldpreis geholfen hat. Am Freitag wurde Kevin Warsh in einer für die US-Wirtschaft entscheidenden Phase als Vorsitzender der US-Notenbank vereidigt. Steigende Benzinpreise infolge des Iran-Krieges treiben derzeit die Inflation an und belasten die Verbraucherstimmung. Deshalb sank laut FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung noch in diesem Jahr auf null Prozent. Zinserhöhungen gelten mit über 55 Prozent als deutlich wahrscheinlicher.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 7.35 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 36,20 auf 4.559,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Dickes Minus zum Wochenstart

Meldungen, dass sich die USA und der Iran einem Friedensabkommen annähern, ließen den Ölpreis im frühen Montagshandel um über fünf Prozent abstürzen. Analysten gehen allerdings davon aus, dass eine Rückkehr zu normalen Öllieferungen durch die Straße von Hormus Monate dauern könnte, da beschädigte Öl- und Gasanlagen zunächst repariert werden müssten. Außerdem dürfte die geopolitische Entwicklung weiterhin unberechenbar bleiben. Der am Freitag veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes wies einen Anstieg der US-Ölbohranlagen auf 425 aus. Dies stellt den höchsten Stand seit über zehn Monaten dar.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.35 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 5,76 auf 90,84 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 5,50 auf 94,71 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.at

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