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Goldpreis und Ölpreis 20.02.2026 08:10:55

Goldpreis: Warten auf wichtige US-Inflationsdaten

Goldpreis: Warten auf wichtige US-Inflationsdaten

von Jörg Bernhard

Nun warten Anleger auf wichtige US-Inflationsdaten, um den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank besser einschätzen zu können. Um 14.30 Uhr stehen die Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Dezember an, das bevorzugte Inflationsmaß der Fed, die Hinweise auf die künftige Geldpolitik liefern sollen. Zeitgleich soll das in Q4 erzielte US-Wirtschaftswachstum gemeldet werden. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich dieses gegenüber dem Vorquartal von 4,4 auf 3,0 Prozent verlangsamt haben. Die Analysten von Goldman Sachs erwarten in einem Basisszenario, dass die Goldkäufe der Zentralbanken wieder anziehen werden. Private Investoren dürften ihre Bestände vor allem im Zuge von erwarteten Zinssenkungen der Fed aufstocken. Dadurch könnte der Goldpreis bis Ende 2026 auf 5.400 Dollar ansteigen. Grundsätzlich sieht die Bank den mittelfristigen Trend für Gold weiter positiv - allerdings möglicherweise begleitet von erhöhter Volatilität. Zur Erinnerung: Der CBOE-Goldvolatilitätsindex (GVZ) hat sich seit Ende Januar - nach einem Jahreshoch bei 46 Prozent - von 23,8 auf 33,6 Prozent erhöht.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 43,20 auf 5.040,60 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Vor dem Wochenende weiter bergauf

Wachsende Sorgen vor einem möglichen Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben den Ölpreis im frühen Freitagshandel weiter nach oben getrieben. Washington hatte erklärt, Teheran werde Konsequenzen spüren, falls es nicht innerhalb weniger Tage einer Vereinbarung über sein Atomprogramm zustimme. Zusätzlich verstärkt wurden die geopolitischen Risiken, weil der Iran ein gemeinsames Marine-Manöver mit Russland plant - wenige Tage nachdem die Straße von Hormus für Militärübungen vorübergehend geschlossen worden war. Unterstützend hat aber auch der EIA-Wochenbericht über sinkende US-Rohölbestände in den USA gewirkt. Gemeldet wurde nämlich ein unerwarteter Rückgang um mehr als neun Millionen Barrel.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,62 auf 67,05 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,37 auf 72,01 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.at

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