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Goldpreis und Ölpreis 02.06.2026 08:11:04

Goldpreis: Weiter in Seitwärtstrend "gefangen"

Goldpreis: Weiter in Seitwärtstrend "gefangen"

von Jörg Bernhard

Diese reduzieren die Opportunitätskosten, die aufgrund des Zinsverzichts bei Edelmetallen stets anfallen. Keine einheitliche Entwicklung kann man mit Blick auf die geopolitische Nachrichtenlage ausmachen. Während im Libanon am Montag eine teilweise Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel bekanntgegeben wurde, hatten iranische Staatsmedien berichtet, Teheran setze die indirekten Verhandlungen mit den USA aus und könne die Waffenruhe beenden. US-Präsident Donald Trump erklärte hingegen, die Gespräche mit dem Iran würden fortgesetzt. In den kommenden Tagen dürfte unter den Marktakteuren die anstehende Datenflut vom US-Arbeitsmarkt für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Los geht`s am morgigen Mittwoch mit dem ADP-Monatsbericht, gefolgt vom Challengerbericht über Stellenstreichungen und den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe (beide Donnerstag). Am Freitag steht mit dem Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums noch das Highlight auf de rAgenda. Erwartet wird eine unveränderte Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent und ein Rückgang bei der Zahl neu geschaffener Stellen von 115.000 auf 85.000.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 40,40 auf 4.546,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Preisrückgang dank Trump

Trumps Behauptungen, dass die Gespräche mit dem Iran fortgesetzt würden, haben den Ölpreis in tiefere Regionen zurückfallen lassen. Das ständige Auf und Ab hat den CBOE-Ölvolatilitätsindex gegenüber Freitag von 57 auf 61 Prozent ansteigen lassen. Die US-Rohölexporte erreichten im Mai laut Schiffsverfolgungsdaten mit 5,6 Millionen Barrel pro Tag einen Rekordwert. Hintergrund war die gestiegene Nachfrage asiatischer und europäischer Raffinerien nach amerikanischem Öl infolge der Nahostkrise. Auf kurze Sicht dürfte nun der für den Abend angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute (22.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Zur Erinnerung: Vor einer Woche wurde ein Lagerrückgang um 2,8 Mio. Barrel gemeldet - das sechste Minus in Folge.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,79 auf 91,37 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,67 auf 94,31 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.at

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