| Goldpreis und Ölpreis |
04.08.2026 07:26:15
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Goldpreis: Wenig Bewegung vor US-Arbeitsmarktdaten
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Gespräche mit Iran im Gange seien. Zugleich warnte er, dies sei für Teheran die "letzte Chance", einem guten Abkommen zur Beendigung des seit fünf Monaten andauernden Krieges zuzustimmen. Iran dementierte dagegen, dass derzeit Verhandlungen stattfinden oder geplant seien. Nun warten die Marktakteure auf mehrere Berichte zum US-Arbeitsmarkt. Dazu zählen die im Tagesverlauf anstehenden Daten zu den offenen Stellen (16.00 Uhr), der ADP-Arbeitsmarktbericht am Mittwoch sowie der offizielle US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank of New York, erklärte, er sei weiterhin zuversichtlich, dass der Inflationsdruck allmählich nachlassen werde. Sollte dies jedoch nicht geschehen, werde die US-Notenbank nicht zögern, mit Zinserhöhungen zu reagieren. Mittlerweile zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group eine Wahrscheinlichkeit von rund 65 Prozent an, dass wir Mitte September eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte sehen werden.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 24,90 auf 4.115,40 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Rebound nach Dreiwochentief
Der Ölpreis profitierte im frühen Dienstagshandel davon, dass die Ölversorgung aus dem Nahen Osten weiterhin gefährdet ist. Eine diplomatische Lösung des Krieges zwischen den USA und Iran, der die Öltransporte erheblich beeinträchtigt hat, erscheint nach wie vor unwahrscheinlich. Da der Iran bestreite, dass derzeit überhaupt Gespräche stattfänden, und Trump zugleich für den Fall eines ausbleibenden Abkommens Warnungen ausgesprochen habe, bestehe somit erhebliches Potenzial für eine erneute Eskalation. Zusammen mit der Straße von Hormus besteht derzeit das Risiko zweier gleichzeitig gefährdeter maritimer Engpässe. Dieses verhindert, dass die geopolitische Risikoprämie vollständig aus den Ölpreisen verschwinde.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,98 auf 81,32 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,34 auf 85,11 Dollar anzog.
Redaktion finanzen.at
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Rohstoffe in diesem Artikel
| Goldpreis | 4 247,04 | 169,37 | 4,15 | |
| Ölpreis (Brent) | 79,53 | 0,17 | 0,21 | |
| Ölpreis (WTI) | 75,22 | -0,55 | -0,73 |