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Goldpreis und Ölpreis 10.03.2026 08:10:29

Goldpreis: Wieder nach oben gedreht

Goldpreis: Wieder nach oben gedreht

von Jörg Bernhard

Laut US-Präsident Donald Trump könnte der Krieg im Nahen Osten bald enden. Der Ölpreis fiel daraufhin um mehr als 10 Prozent. Er warnte jedoch auch, dass die US-Angriffe stark zunehmen könnten, falls Iran versuchen sollte, den Tankerverkehr durch die Straße von Hormus zu blockieren, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung transportiert wird. Eine Entspannung bei einem möglichen, durch den Krieg ausgelösten Inflationsanstieg würde wahrscheinlich die Gefahr verringern, dass Zentralbanken die Zinsen erhöhen. Laut dem FedWatch-Tool der CME Group erwarten Investoren derzeit, dass die Fed die Zinsen erst Ende Juli senken wird. Für dieses Szenario wird eine Wahrscheinlichkeit von 56 Prozent angezeigt. Gold gilt zwar als Absicherung gegen Inflation, doch niedrige Zinsen senken die Opportunitätskosten, was wiederum als vorteilhaft für Gold gilt. Die Märkte warten nun auf die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Februar (14.30 Uhr) sowie auf den PCE-Preisindex am Freitag - das von der Federal Reserve bevorzugte Maß für die Inflation.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 79,70 auf 5.183,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Vola bergauf, Ölpreis bergab

Die Trump-Statements haben im frühen Dienstagshandel den Ölpreis regelrecht abstürzen lassen. Ungeachtet dessen bleiben die Marktakteure aber weiterhin stark verunsichert. Dies lässt sich besonders gut am CBOE-Ölvolatilitätsindex OVX ablesen, der sich innerhalb von weniger als vier Wochen auf mehr als 100 Prozent p.a. verdoppelt hat. Zudem erwägt Trump laut Medienberichten, die Ölsanktionen gegen Russland zu lockern und strategische Ölreserven freizugeben, um die stark gestiegenen globalen Ölpreise zu begrenzen. Am gestrigen Montag erklärten die G7-Staaten, sie seien bereit, "notwendige Maßnahmen" als Reaktion auf die steigenden globalen Ölpreise zu ergreifen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stark fallenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 4,97 auf 89,80 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 5,31 auf 93,65 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.at

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