| Goldpreis und Ölpreis |
07.07.2026 08:04:38
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Goldpreis: Zurückhaltung vor anstehendem Fed-Protokoll
Von dessen Tenor erwarten Investoren neue Hinweise über den künftigen geldpolitischen Kurs des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Auf seiner ersten Sitzung als Fed-Vorsitzender strich Kevin Warsh Hinweise darauf, welche Zinsschritte die Notenbank künftig unternehmen könnte. Er begründete dies damit, dass zu konkrete Signale die Flexibilität der Zentralbank bei neuen wirtschaftlichen Entwicklungen einschränken könnten. Fed-Direktor Christopher Waller vertrat am Montag dagegen eine andere Auffassung. Er bezeichnete entsprechende Orientierungshilfen unter bestimmten Voraussetzungen als ein "wertvolles Instrument", das die Wirkung der Geldpolitik beschleunigen könne. Das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group zeigt aktuell eine gegenüber dem Vortag nahezu unveränderte Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent an, dass bei der September-Sitzung eine Zinserhöhung erfolgen könnte. Unterdessen hat Hongkong am heutigen Dienstag ein zentrales Clearing-System für den Goldhandel eingeführt und zugleich den Handel mit Gold-Futures wieder aufgenommen. Die Sonderverwaltungsregion verfolgt damit das Ziel, sich als regionales Zentrum für die Lagerung und den Handel mit Gold zu etablieren.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.55 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 33,70 auf 4.133,80 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Anhaltende Verunsicherung
Obwohl Saudi-Arabien den offiziellen Verkaufspreis für seine wichtigste Rohölsorte Arab Light für asiatische Kunden auf einen Abschlag von 1,50 Dollar je Barrel gegenüber dem Durchschnittspreis der Referenzsorten Oman und Dubai gesenkt hat, tendierte der Ölpreis im frühen Dienstagshandel in etwas höhere Regionen. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einer Preissenkung um elf Dollar- der stärksten Reduzierung seit mehr als zwei Jahrzehnten. An den Ölmärkten herrscht aber angesichts der fragilen Beziehungen zwischen den USA und dem Iran nach wie vor ein hohes Maß an Verunsicherung. Sonderlich viel Vertrauen in die Stabilität der aktuellen Waffenruhe existiert derzeit eher nicht.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.55 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,809 auf 69,34 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,86 auf 72,8 Dollar anzog.
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Redaktion finanzen.at
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| Ölpreis (WTI) | 69,40 | 0,85 | 1,24 |