08.07.2010 08:52:13
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Aktien Frankfurt Ausblick: Fest - US-Vorgaben, starke Außenhandelsdaten
Händler verwiesen auf die sehr gute Vorgabe der Börsen in Übersee und auch auf gute Konjunkturdaten aus dem Inland als Antrieb. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, legten die Exporte im Mai auf Jahressicht so kräftig zu wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Importe verzeichneten das kräftigste Wachstum seit über zwanzig Jahren. Börsianer verwiesen aber auch auf die Wall Street, die vom wieder erstarkten Optimismus für die anstehende Berichtssaison profitierte. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones) gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 17.35 Uhr 1,35 Prozent. Auch die asiatischen Börsen präsentierten sich am Morgen fest. Am Nachmittag dürften die Anleger neben dem EZB-Sitzungsbericht insbesondere auf die wöchentlichen US-Arbeitslosenzahlen schauen.
BANKEN IM BLICK
Nachdem am Vortag optimistische Äußerungen von Finanzminister Schäuble für Auftrieb sorgten, stehen Bankentitel wie die der Deutschen Bank (Deutsche Bank) und der Commerzbank auch am Donnerstag mit dem europaweiten Stresstest für Banken im Blickfeld. Nach Händlerangaben kritisieren einige Analysten die Bedingungen, unter denen der "Stresstest" durchgeführt wurde. Demnach würden die Regulierer mögliche Verluste bei griechischen oder spanischen Anleihen nicht ausreichend berücksichtigen. Die Aktien der Bankhäuser legten im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz zu.
Leichte Kursgewinne gab es vorbörslich bei den Aktien von Dürr (Duerr). Der Anlagebauer profitiere vom Aufschwung in der Autoindustrie und habe im zweiten Quartal wieder Gewinne verbucht, schreibt das "Handelsblatt". Zudem zeigte sich Dürr-Chef Ralf Dieter langfristig optimistisch: "Der Aufschwung wird viele Jahre tragen." Börsianer sehen in dem Artikel vor allem einen positiven Stimmungsimpuls, ohne dass er fundamental Neues biete. "Gerade im stark erwarteten Marktumfeld sollte er die Aktie aber deutlich antreiben", sagte ein Händler.
ANALYSTENKOMMENTAR ZU DEN AUTOBAUERN
Die Vortags starken Aktien von BMW und Daimler standen wegen eines Analystenkommentars im Fokus. Die japanische Großbank Nomura hatte die Einstufungen für beide Autobauer gesenkt. BMW wird fortan mit "Neutral" und Daimler mit "Reduce" eingestuft. Beide Aktien konnten vorbörslich dennoch zulegen./tih/fat
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Deutsche Bank AG | 20,70 | 1,82% |
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Dürr AG | 25,24 | 1,37% |
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