02.09.2013 15:40:32
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ANALYSE: UBS hebt Aktien Kontinentaleuropas auf 'Overweight' - US-Aktien neutral
"Die Makrodaten überraschen weiterhin positiv, die Fiskalbremse löst sich auf und Ungleichgewichte pendeln sich wieder ein", argumentierten sie. Britische Aktien hatten sie bereits im Juni auf "Overweight" hochgestuft. Negativer ist zugleich ihre Sicht auf US-Werte geworden, die sie aus taktischen Gründen auf "Neutral" abstuften, während sie Aktien von Schwellenländern und "dem Rest der Welt" auf "Underweight" beließen.
Die bevorstehende Drosselung des Anleihekaufprogramms in den USA bedeute ein ganz besonderes Risiko für die Entwicklung dieser Aktien hinsichtlich der Abhängigkeit einiger Schwellenländer von ausländischen Kapitalströmen. Höhere Ölpreise, das größte Risiko im Zusammenhang mit den Konflikten im Nahen Osten, würden zudem das Wachstum solcher Länder härter treffen als das in den Industrieländern. Wegen des sich verlangsamenden Produktivitätswachstums sei die relative Profitabilität der Schwellenländer zudem unter strukturellem Druck.
In den USA erwarten die beiden Experten in den kommenden Monaten eine Reihe landesspezischer Herausforderungen. "Dazu zählen aufkeimende Debatten, die nötig sind, um die staatliche Schuldengrenze anzuheben und den Staatshaushalt für das Jahr 2014 zu verabschieden", führten sie aus. Gewisse fiskalische Bremswirkungen auf das Wachstum im kommenden Jahr erschienen dabei unvermeidlich. Immobilien- und Verbraucherdaten sowie die Aufträge für langlebige Güter dürften sich zudem im gerade startenden dritten Quartal eher schwächer entwickeln.
Alles in allem aber bleiben die beiden Experten weiter sehr positiv für den weltweiten Aktienmarkt im Vergleich zu anderen Vermögensanlageformen wie Anleihen oder Rohstoffen. "Aktien sind das kräftigste Overweight im Portfolio unseres globalen Asset-Allocation-Teams", betonten sie. Gründe dafür seien unter anderem die zunehmende weltweite Wirtschaftserholung, sich verbessernde Unternehmensergebnisse und weiterhin mäßige Aktienbewertungen. Ein "Overweight"-Votum hat die UBS für die Finanz-, die Technologie- und die Gesundheitsbranchen. "Neutral" eingestuft sind weiterhin die Industriebranche, Roh- und Baustoffe sowie der Energie- und Versorgersektor. Ein "Underweight" lastet dagegen auf der Konsumgüter- und der Telekombranche./ck/ag
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