14.04.2020 19:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Am Dienstag haben zahlreiche Geschäfte nach einem einmonatigen "Shutdown" wieder aufgesperrt. Bei Baumärkten gab es teils großen Kundenandrang. Regierung und Gewerkschaft appellierten an die Vernunft der Kunden, "nur dringende Einkäufe bereits in dieser Woche zu erledigen". In den Geschäften gilt Masken- und Abstandspflicht. Wieder offen haben auch die Bundesgärten in Wien und Innsbruck.
Tägliche Anzahl der Corona-Toten in Italien stieg wieder an
Rom - In Italien ist am Dienstag die Zahl der täglich gemeldeten Todesopfer wieder gestiegen. 602 Todesfälle wurden innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Damit stieg die Gesamtbilanz der Gestorbenen seit Beginn der Ausbreitung in Italien auf 21.067 Opfer, teilte der italienische Zivilschutz am Dienstag mit. Die Zahl der Infizierten stieg auf 104.291. Die Zahl der neuen Infizierten erreichte den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Epidemie. 28.011 Covid-19-Kranke liegen in den italienischen Spitälern, davon 3.186 auf der Intensivstation, 74 weniger als am Montag.
Ex-Präsident Obama stellt sich im US-Wahlkampf hinter Biden
Washington - Signal der Einigkeit bei den US-Demokraten: Der frühere US-Präsident Barack Obama hat seinem einstigen Stellvertreter Joe Biden offiziell seine Unterstützung im Präsidentschaftsrennen zugesichert. "Joe hat alle Eigenschaften, die wir gerade in einem Präsidenten brauchen", sagte Obama am Dienstag. Das dürfte Biden, dem einzig verbliebenen demokratischen Präsidentschaftsbewerber, einen weiteren Schub geben. Er steht quasi schon als Herausforderer für Donald Trump bei der Präsidentenwahl Anfang November fest.
Trump wirft US-Gouverneuren "Meuterei" vor
Washington - US-Präsident Donald Trump hat Gouverneuren im Streit um mögliche Lockerungen der strengen Corona-Regelungen eine "Meuterei" vorgeworfen. Der Gouverneur von New York stellte sich offen gegen Trump. Er würde einer Anordnung des Republikaners nicht Folge leisten, wenn sie die Bürger seines Bundesstaates gefährden würde, sagte der Demokrat Andrew Cuomo am Dienstag. Cuomo wies die Darstellung Trumps zurück, der Präsident habe die absolute Weisungsbefugnis über die Bundesstaaten im Bezug auf die Bekämpfung der Pandemie.
Shutdown kostet Wirtschaft laut Fed täglich Milliarden
Washington - Die Kontaktbeschränkungen im Kampf gegen die Viruskrise kosten die US-Wirtschaft nach Einschätzung eines führenden US-Währungshüters pro Tag viele Milliarden Dollar. Täglich sind das demnach vielleicht rund 25 Mrd. Dollar an entgangener Wirtschaftsleistung. Haushalte und Unternehmen müssten Wege finden, das tägliche Leben wieder aufzunehmen "wissend, dass der Virus da draußen ist." Entscheidend seien umfangreiche Tests auf den Erreger oder andere Maßnahmen, um die Gefahren zu verringern.
Abholzung in Amazonien nahm während Corona-Krise enorm zu
Rio de Janeiro - Im Schatten der Covid-19-Pandemie ist die Abholzung in Amazonien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 50 Prozent gestiegen. Darauf deuten brasilianischen Medienberichten zufolge die vorläufigen Zahlen des Nationalen Instituts für Weltraumforschung (Inpe) für die ersten drei Monate dieses Jahres hin. Das Inpe wertet Satellitenbilder aus, um Abholzung und Brandrodung zu erfassen. Demnach sind im Jänner, Februar und März dieses Jahres 796,08 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt worden. 2019 wurden für diesen Zeitraum 525,63 Quadratkilometer gemessen.
Filmfestival Cannes finden heuer in anderer Form statt
Cannes - Das Filmfestival Cannes wird heuer definitiv nicht in der ursprünglichen Form stattfinden. Nach der Rede des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron sei die angedachte Verschiebung auf Ende Juni oder Anfang Juli keine Option mehr, hieß es am Dienstag. Dennoch suche man intensiv nach einer Möglichkeit, das Festival und seine verschiedenen Teile wie den March� du Film oder die Parallelsektionen Semaine de la Critique in der einen oder anderen Form realisieren zu können. Die allererste Priorität müsse aber die Lösung der durch das Coronavirus verursachten Gesundheitskrise haben.
Technische Problem dominieren Handelstag an Wiener Börse
Wien - Eine technische Störung beim Handelssystem Xetra T7 hatte den Handel an der Wiener Börse am Dienstag für mehrere Stunden lahmgelegt. Erst um 14.00 Uhr konnte er wieder aufgenommen werden. Dann gab es jedoch Probleme bei der Datenauslieferung, die bis Börsenschluss nicht behoben waren. Der letzte verfügbare Kurs vom Nachmittag zeigte den Leitindex ATX bei 2.201,41 Punkten und mit einem Plus von 0,79 Prozent. Die Daten würden nachgeliefert, teilte die Wiener Börse mit.
(Schluss) apo/str/dkm
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