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18.01.2026 12:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Gastein/Pusterwald - Drei Lawinen haben in Österreich am Samstag acht Menschenleben gefordert. Im Salzburger Pongau - im Bereich Bad Hofgastein sowie im Großarltal - wurden fünf Menschen getötet, bei Pusterwald im steirischen Bezirk Murtal starben drei tschechische Skitourengeher. Die Lawinengefahr ist in den Alpen seit Tagen zumeist auf den Warnstufen zwei bis drei von fünf. Am Sonntag wurde bekannt, dass es sich bei vier Opfern im Bereich Großarl um Mitglieder einer Alpenvereins-Gruppe handelt.
Mehrwertsteuer-begünstigte Produkte nun fix
Wien - Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) hat am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" bekannt gegeben, welche Lebensmittel künftig einem begünstigten Mehrwertsteuer-Satz unterliegen. Dabei handelt es sich um Grund-Nahrungsmittel wie Brot, Milch, Butter und Eier sowie um viele in Österreich heimische Obst- und Gemüsesorten. Betragen wird der Steuersatz 4,9 Prozent, weniger als die Hälfte jenes für andere Lebensmittel.
Selenskyj: Tote und Verletzte nach neuen Angriffen Russlands
Kiew (Kyjiw) - Bei neuen russischen Luftangriffen sind in der Ukraine laut Präsident Wolodymyr Selenskyj Dutzende Menschen verletzt und mindestens zwei getötet worden. "Mein Beileid gilt ihren Familien und Angehörigen", teilte der Staatschef Sonntag früh in sozialen Netzwerken mit. Russland habe erneut mehr als 200 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt. Betroffen gewesen seien die Gebiete Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Chmelnyzkyj und Odessa.
Kurdische Kämpfer sprengen zwei Euphrat-Brücken in Syrien
Damaskus/Berlin - Im Norden Syriens haben kurdische Kämpfer offiziellen Angaben zufolge zwei wichtige Brücken über den Fluss Euphrat zerstört. Die mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) "sprengten die neue 'Al-Rashid'-Brücke in der Stadt Raqqa", meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Sonntag unter Berufung auf die Informationsdirektion der nördlichen Region Raqqa. Auch eine weitere Euphrat-Brücke sei gesprengt worden.
Israel verärgert über Besetzung von Gaza-Gremium
Jerusalem - Israel ist wegen der Besetzung des "Gaza Executive Board" durch das Weiße Haus verärgert. Die Ankündigung zur Zusammensetzung dieses wichtigen internationalen Aufsichtsgremiums für den Gazastreifen sei "nicht mit Israel abgestimmt und widerspricht dessen Politik", heißt es in einer Stellungnahme des Büros von Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu. Ein US-Beamter merkte dazu an, dass Netanyahu kein Mitspracherecht habe.
Zollamt stellt Elfenbeinfiguren und Landschildkröte sicher
Wien - Im Rahmen der neunten Operation "Thunder" sind im Vorjahr insgesamt 4.640 Beschlagnahmungen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Handel von geschützten Tier- und Pflanzenarten durchgeführt worden. Auch das Zollamt Österreich (ZAÖ) war beteiligt und stellte dabei Elfenbeinfiguren, 55 Ohrringe aus Papageienfedern und eine griechische Landschildkröte sicher. Letztere sollte von Bosnien und Herzegowina über Wien in den USA landen, berichtete das Finanzministerium am Sonntag.
Alkoholisiertes Seniorenpaar in Wien aus Verkehr gezogen
Wien - Die Wiener Polizei hat in der Nacht auf Sonntag in Döbling bei einer Verkehrskontrolle zwei augenscheinlich alkoholisierte Senioren erwischt. Ein Polizist wurde von der Pkw-Lenkerin (74) bei der Amtshandlung - er kontrollierte gerade auf der Heiligenstädter ein anderes Auto - angefahren. Der Beamte musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, berichtete Polizeisprecher Philipp Haßlinger. Bei der 74-Jährigen wurde eine Alkoholisierung von 0,9 Promille festgestellt.
Neue DSN-Chefin: Rechtsextreme Gefahr gestiegen
Wien - Die neue oberste Verfassungshüterin Sylvia Mayer warnt im Interview mit der APA vor den Gefahren durch Islamisten und Rechtsextreme. Während die Zahl der "Hochrisikogefährder" bei Islamisten stabil im niedrigen dreistelligen Bereich liegt, ist diese unter Rechtsextremen auf den mittleren zweistelligen gestiegen. Zurückzuführen sei das insbesondere auf international vernetzte Online-Gruppen. Beide Gruppen verbindet: Die Gefährder sind jung und männlich.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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