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18.01.2026 13:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) hat am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" bekannt gegeben, welche Lebensmittel künftig einem begünstigten Mehrwertsteuer-Satz unterliegen sollen. Dabei handelt es sich um Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch, Butter und Eier sowie um viele in Österreich heimische Obst- und Gemüsesorten. Betragen soll der Steuersatz 4,9 Prozent, weniger als die Hälfte wie für andere Lebensmittel. Gelten soll die Neuerung ab Juli 2026.
Acht Todesopfer bei Lawinen in Salzburg und Steiermark
Gastein/Pusterwald - Drei Lawinen haben in Österreich am Samstag acht Menschenleben gefordert. Im Salzburger Pongau - im Bereich Bad Hofgastein sowie im Großarltal - wurden fünf Menschen getötet, bei Pusterwald im steirischen Bezirk Murtal starben drei tschechische Skitourengeher. Die Lawinengefahr ist in den Alpen seit Tagen zumeist auf den Warnstufen zwei bis drei von fünf. Am Sonntag wurde bekannt, dass es sich bei vier Opfern im Bereich Großarl um Mitglieder einer Alpenvereins-Gruppe handelt.
Bis zu 18.000 Tote laut Bericht nach Protesten im Iran
Teheran - Bei den Massenprotesten im Iran sollen nach Informationen der "The Sunday Times" 16.500 bis 18.000 Menschen getötet worden sein. Mitarbeiter in acht großen Augenkliniken und 16 Notaufnahmen im Land hätten die Zahlen zusammengestellt. Demnach sollen weitere 330.000 bis 360.000 Menschen verletzt worden sein. Mindestens 700 bis 1.000 Menschen hätten ein Auge verloren. Allein in der Noor-Klinik, einem Augenkrankenhaus in Teheran, seien 7.000 Augenverletzungen dokumentiert.
Meloni warnt vor "Eskalation" zwischen Europa und den USA
Rom/Den Haag - Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat nach den Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen europäische Länder im Konflikt um Grönland vor einer Eskalation gewarnt. Offensichtlich gebe es zwischen den beiden Seiten ein Kommunikationsproblem, sagte die rechtsgerichtete Regierungschefin bei einem Besuch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Jetzt sei es notwendig, "den Dialog wieder aufzunehmen und eine Eskalation zu vermeiden".
Kurdische Kämpfer sprengen zwei Euphrat-Brücken in Syrien
Damaskus/Berlin - Im Norden Syriens haben kurdische Kämpfer offiziellen Angaben zufolge zwei wichtige Brücken über den Fluss Euphrat zerstört. Die mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) "sprengten die neue 'Al-Rashid'-Brücke in der Stadt Raqqa", meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Sonntag unter Berufung auf die Informationsdirektion der nördlichen Region Raqqa. Auch eine weitere Euphrat-Brücke sei gesprengt worden.
Israel verärgert über Besetzung von Gaza-Gremium
Jerusalem - Israel ist wegen der Besetzung des "Gaza Executive Board" durch das Weiße Haus verärgert. Die Ankündigung zur Zusammensetzung dieses wichtigen internationalen Aufsichtsgremiums für den Gazastreifen sei "nicht mit Israel abgestimmt und widerspricht dessen Politik", heißt es in einer Stellungnahme des Büros von Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu. Ein US-Beamter merkte dazu an, dass Netanyahu kein Mitspracherecht habe.
Zollamt stellt Elfenbeinfiguren und Landschildkröte sicher
Wien - Im Rahmen der neunten Operation "Thunder" sind im Vorjahr insgesamt 4.640 Beschlagnahmungen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Handel von geschützten Tier- und Pflanzenarten durchgeführt worden. Auch das Zollamt Österreich (ZAÖ) war beteiligt und stellte dabei Elfenbeinfiguren, 55 Ohrringe aus Papageienfedern und eine griechische Landschildkröte sicher. Letztere sollte von Bosnien und Herzegowina über Wien in den USA landen, berichtete das Finanzministerium am Sonntag.
Selenskyj: Tote und Verletzte nach neuen Angriffen Russlands
Kiew (Kyjiw) - Bei neuen russischen Luftangriffen sind in der Ukraine laut Präsident Wolodymyr Selenskyj Dutzende Menschen verletzt und mindestens zwei getötet worden. "Mein Beileid gilt ihren Familien und Angehörigen", teilte der Staatschef Sonntag früh in sozialen Netzwerken mit. Russland habe erneut mehr als 200 Drohnen gegen die Ukraine eingesetzt. Betroffen gewesen seien die Gebiete Sumy, Charkiw, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Chmelnyzkyj und Odessa.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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