04.03.2026 17:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

US-Militär kündigt Ausweitung der Angriffe auf den Iran an

Teheran/Washington/Jerusalem - Die USA wollen ihre Angriffe auf den Iran ausweiten. Künftig würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigte US-Generalstabschef Dan Caine an. Er begründete dies damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges weniger Raketen und Drohnen abfeuere. Es würden auch weiterhin die Infrastruktur des Iran und seine Marine angegriffen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht sein Land unterdessen auf Siegeskurs. Außerdem könne das US-Militär so lange kämpfen, wie nötig.

Rückflug von 151 Österreichern aus dem Oman

Wien - Der erste große Rückholflug mit österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern aus der Nahost-Krisenregion landet am Mittwochabend aus Omans Hauptstadt Maskat in Wien-Schwechat. Insgesamt seien 151 Personen an Bord der vom Außenministerium koordinierten Maschine, teilte ein Sprecher im täglichen Briefing des Ministeriums mit. Der Flug wird laut Flughafen-Website gegen 21 Uhr in Wien erwartet. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) wird die Fluggäste empfangen.

Derzeit keine erhöhte Bedrohungslage in Österreich

Wien/Teheran/Jerusalem - Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sieht aktuell auch nach der Eskalation in der Golf-Region keine erhöhte Bedrohungslage für Österreich. Daher belässt man die Terrorwarnstufe auch bei vier, dem zweithöchsten Wert. Wie Stocker Mittwoch Mittag nach dem Bundeskrisenkabinett verkündete, sei auch die Lage rund um Demonstrationen, die vom Staatsschutz begleitet würden, "friedlich". Offen ließ die Regierung, wann man in die Energiepreise eingreifen würde.

NATO geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus

Teheran/Jerusalem/Washington - Die NATO geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. "Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt", sagte Sprecherin Allison Hart. Sie betonte, die NATO stehe fest an der Seite aller Bündnispartner und verwies auf die Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung und Raketenabwehr. Ein NATO-Abwehrsystem hatte Mittwochnachmittag die aus dem Iran abgefeuerte Rakete in der türkischen Grenzregion abgefangen.

Acht Schuldsprüche bei Prozess gegen "Letzte Generation"

Wien - In einem weiteren Prozess des Großverfahrens gegen die frühere Klimaschutzbewegung "Letzte Generation" in Wien sind acht Personen wegen schwerer Sachbeschädigung nicht rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden. Zwei weitere nahmen ein Diversionsangebot an. Im Fokus am Mittwoch stand eine umstrittene Protestaktion auf der Süd Autobahn (A2) in Niederösterreich im November 2023. Die Gruppe hatte sich damals dort mit einer Sand-Superklebermischung festbetoniert.

EUStA deckte 2025 Schäden von über 67 Mrd. Euro auf

EU-weit/Wien/Luxemburg - Im vergangenen Jahr hat die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA) 3.602 aktive Ermittlungen geführt mit einem geschätzten Gesamtschaden von 67,27 Mrd. Euro. Das sei über ein Drittel mehr als 2024. Mehr als zwei Drittel davon (45,01 Mrd. Euro) sei auf Betrug, der die Einnahmen der EU aus Mehrwertsteuer- und Zoll reduziere, zurückzuführen. 2021 habe es nur 515 anhängige Verfahren gegeben, berichtet Österreichs EU-Staatsanwältin Ursula Schmudermayer am Mittwoch in Wien.

Takacs schilderte im Ott-Prozess Bootsunfall

Wien - Der Spionage-Prozess gegen den Ex-Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten BVT, Egisto Ott, und einen mitangeklagten Polizisten ist am Mittwoch mit mehreren Zeugenbefragungen fortgesetzt worden. Zuerst schilderte Bundespolizeidirektor Michael Takacs einen Bootsunfall im Jahr 2017, bei dem die Handys mehrerer hochrangiger Beamter des Innenministeriums ins Wasser gefallen waren. Diese sollen über Ott den Weg zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB gefunden haben.

Van der Bellen in Rom: Treffen mit Mattarella

Rom/Wien - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat bei einem Arbeitsgespräch mit seinem italienischen Amtskollegen Sergio Mattarella im Quirinalpalast in Rom über die angespannte internationale Lage gesprochen. "Militärische Interventionen, die einen Regimesturz bewirken wollen, funktionieren selten", sagte Van der Bellen im Gespräch mit Journalisten nach seinem Mittagessen mit Mattarella.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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