15.04.2026 17:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Neun Tote bei Schießerei an türkischer Schule

Ankara - Nach dem Schusswaffenangriff in einer Schule in der Türkei am Mittwoch ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Zudem seien 13 Menschen verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. Ein Schüler schoss in der Schule in Kahramanmaras, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden des Landes, wahllos um sich und tötete sich nach der Tat selbst. Erst am Dienstag hatte es einen Schusswaffenangriff in einer Schule in der Türkei mit 16 Verletzten gegeben.

Laut Fiskalrat müssen 4,4 Mrd. Euro eingespart werden

Wien - Laut Fiskalrat muss im kommenden Jahr deutlich mehr eingespart werden, als von der Regierung geplant. Um das Budgetdefizit 2027 wie geplant auf 3,5 Prozent des BIP zu drücken, sind gemäß der am Mittwoch veröffentlichten Schnellschätzung des Fiskalratsbüros weitere Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 4,4 Mrd. Euro nötig. Gefordert wird daher ein rasches und ambitioniertes Vorgehen. "Die Herausforderungen sind groß, aber nicht unbewältigbar", so SPÖ-Finanzminister Marterbauer.

Medien: USA und Iran grundsätzlich über neues Treffen einig

Islamabad - Die USA und der Iran haben laut einem Reporter des Nachrichtenportals Axios Fortschritte bei Verhandlungen zur Beendigung des Krieges gemacht. Beide Seiten hatten sich bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen angenähert, schrieb der Reporter am Mittwoch auf X. Die USA und der Iran hätten sich grundsätzlich auf ein neues Treffen verständigt, berichtete auch das "Wall Street Journal". Über Zeitpunkt und Verhandlungsort sei noch nicht entschieden worden.

Beilattacke auf Linzer Südbahnhofmarkt

Linz - Ein 30-Jähriger ist am Mittwochmittag am Linzer Südbahnhofmarkt mit einem Beil auf einen 40-Jährigen losgegangen und hat ihn schwer verletzt. Die Polizei bestätigte der APA einen entsprechenden "Krone"-Bericht. Der Täter wurde gefasst. Er ist geständig, zum Hintergrund der Tat war aber vorerst nichts bekannt.

Hattmannsdorfer erwartet Lieferengpass bei Treibstoffen

Wien - Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) rechnet wegen des Iran-Kriegs mit einem Lieferengpass bei Treibstoffen im Mai, will aber die Versorgungssicherheit notfalls mit staatlichen Reserven sicherstellen. "Die Verwerfungen in den letzten Wochen werden zeitverzögert auch in Europa ankommen", sagte Hattmannsdorfer am Mittwoch vor Journalisten in Neu-Delhi. Konkret würden in Europa wegen geringerer Lieferungen 5 Prozent des Diesels und 15 Prozent Kerosin fehlen, sagte er.

Arbeiten im Alter zahlt sich mehr aus

Wien - Die Regierung hat sich auf eine steuerliche Begünstigung für Senioren verständigt, die auch im Pensionsalter im Erwerbsprozess bleiben. Demnach soll ab kommendem Jahr auch für Selbstständige ein steuerlicher Freibetrag von 15.000 Euro pro Jahr zur Verfügung stehen. Zudem entfällt der Dienstnehmerbeitrag zur Sozialversicherung, während jener der Arbeitgeber bestehen bleibt.

Hochegger sagt im Pilnacek-U-Ausschuss aus

Wien - Der frühere Lobbyist Peter Hochegger hat sich am Mittwoch im Untersuchungsausschuss zu den Ermittlungen nach dem Tod von Ex-Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek den Fragen der Abgeordneten gestellt. Im Mittelpunkt standen die Finanzierung eines Hauskaufs, den Pilnacek mit seiner Freundin geplant haben soll, sowie der Weg des Laptops des Ex-Sektionschefs. Die Befragung brachte wenig Neues, schließlich hat Hochegger bereits in einem Buch über die Vorgänge geschrieben.

Israel und Hisbollah greifen sich weiter gegenseitig an

Beirut - Nach den ersten direkten Gesprächen zwischen Vertretern Israels und des Libanon seit Jahrzehnten sind die gegenseitigen Angriffe zwischen der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz unvermindert weitergegangen. Israel beschoss am Mittwoch eine Reihe von Zielen im Südlibanon. Die pro-iranische Hisbollah feuerte ihrerseits zahlreiche Raketen auf den Norden Israels ab. Das israelische Sicherheitskabinett berät über eine Waffenruhe.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!