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20.04.2026 05:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Washington/Teheran - Die Sorge vor einem Scheitern der Feuerpause zwischen den USA und dem Iran ist am Montag gewachsen. Grund dafür ist nach der Beschlagnahmung eines iranischen Frachtschiffs durch die Amerikaner die Drohung Teherans mit Vergeltung. Außerdem lehnte die iranische Regierung eine neue Verhandlungsrunde ab, die Washington vor dem Auslaufen der Feuerpause am Dienstag anstoßen wollte. Infolge dessen stiegen die Ölpreise an und die Aktienmärkte gerieten ins Wanken.
Laut Prognosen klarer Wahlsieg für Radew in Bulgarien
Sofia - Bei der Parlamentswahl in Bulgarien hat die pro-russische Partei des ehemaligen Präsidenten Rumen Radew Prognosen zufolge einen deutlichen Sieg eingefahren. Nach Schließung der Wahllokale am Sonntag kam Progressives Bulgarien einer Nachwahlbefragung des Instituts Alpha Research zufolge auf 44 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz landete die lange dominante GERB-Partei des ehemaligen Ministerpräsidenten Bojko Borissow mit 12,5 Prozent.
Wohl zweites manipuliertes Hipp-Glas im Burgenland verkauft
Eisenstadt/Wien/Ingolstadt - In der Causa um eine mögliche Erpressung mit vergifteten Babykostgläschen von Hipp dürfte ein zweites manipuliertes Behältnis im Burgenland gekauft worden sein. "Wir gehen davon aus, dass zumindest noch ein zweites Glas unterwegs ist", sagte Polizeisprecher Helmut Marban am Sonntag auf APA-Anfrage. Das Produkt könnte, so wie das am Samstag sichergestellte Glas, mit Rattengift versehen sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt indes wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung.
Mann erschießt im US-Staat Louisiana acht Kinder
Baton Rouge (Louisiana) - In einem mutmaßlichen Fall häuslicher Gewalt hat ein Mann in Shreveport im US-Staat Louisiana am Sonntag acht Kinder erschossen. Anschließend wurde der Täter laut Behörden nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei erschossen. Die acht Opfer seien zwischen achtzehn Monaten und zwölf Jahren alt gewesen, sagte der Polizist Chris Bordelon. Sieben von ihnen waren demnach die eigenen Kinder des Schützen. Es war der folgenschwerste US-Schusswaffenangriff in mehr als zwei Jahren.
Addis Abeba: Meinl-Reisinger bei EU-Ethiopia Business Forum
Wien/EU-weit/Brüssel - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger nimmt am Montag am "EU-Ethiopia Business Forum" in Addis Abeba teil. Bei dem Gipfel in der Hauptstadt Äthiopiens wird die NEOS-Politkerin auch mit dem EU-Kommissar für internationale Partnerschaften, Jozef Sikela, und ihrem äthiopischen Amtskollegen Gedion Timothewos konferieren. Weiters ist ein Termin im Rahmen der Afrikanischen Union geplant. "Afrika ist ein Chancenkontinent und ein wichtiger Partner für Österreich", so Meinl-Reisinger.
Kloibmüller als Zeuge im Spionageprozess gegen Egisto Ott
Wien - Am Montag wird am Wiener Landesgericht der Spionage-Prozess gegen den Ex-Chefinspektor im inzwischen aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, fortgesetzt. Mit Michael Kloibmüller, Kabinettschef unter ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka, ist ein zentraler Zeuge der Anklage geladen. Ott soll dessen personenbezogene, von seinem Diensthandy gezogene Daten an Jan Marsalek weitergegeben und dafür 50.000 Euro bekommen haben.
Bezos-Rakete setzt Satellit in falscher Umlaufbahn ab
Cape Canaveral (Florida)/Washington - Die leistungsstarke Schwerlastrakete "New Glenn" des Weltraumunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat bei ihrem dritten Start einen Satelliten in der falschen Umlaufbahn abgesetzt. Die genauen Hintergründe seien vorerst noch unklar, teilte Blue Origin mit. "Wir untersuchen das derzeit und werden ein Update geben, wenn wir detailliertere Informationen haben." Die "New Glenn" war zuvor planmäßig vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Staat Florida gestartet.
Israelischer Soldat beschädigt Jesus-Figur im Libanon
Beirut - Die israelische Armee bestätigt, dass einer ihrer Soldaten im Südlibanon ein christliches Symbol beschädigt hat. Man nehme den Vorfall äußerst ernst, postete die Armee auf X. Das Verhalten des Soldaten sei in keiner Weise mit den Werten vereinbar, die von Soldaten erwartet würden. Am Sonntag hatte die Armee ein Foto veröffentlicht, das zeigt, wie ein Mann in israelischer Armeeuniform mit einem Hammer auf eine von einem Holzkreuz gefallene Figur von Jesus Christus einschlägt.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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