31.05.2026 16:31:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Israel meldet Einnahme der Burg Beaufort im Südlibanon

Beirut/Tel Aviv - Israels Armee hat nach eigenen Angaben ihren Einsatz im Südlibanon ausgeweitet und im Rahmen einer Bodenoffensive die Burg Beaufort eingenommen. Über der Burg wurde die israelische Flagge gehisst. "Wir sind vereint, entschlossen und stärker denn je zurückgekehrt", kommentierte Regierungschef Benjamin Netanyahu die Einnahme in einer Videobotschaft. Zugleich riefen die israelischen Streitkräfte zur Evakuierung sämtlicher libanesischer Gebiete südlich des Flusses Zahrani auf.

Wehrpflicht: SPÖ für Modell "6+2" Monate

Wien - Die SPÖ plädiert in der Debatte um die Verlängerung der Wehrpflicht für einen "Plan der Mitte". Von drei Parteien würden sich "zwei einander mit Maximalforderungen" gegenüberstehen, hieß es seitens der SPÖ mit Blick auf ÖVP und NEOS zur APA. Sie schlägt nun vor, den Wehrdienst nicht zu verlängern, sondern zu "attraktivieren". Um die Miliz zu stärken, sollen die verpflichtenden zweimonatigen Übungen wieder eingeführt werden. Die ÖVP begrüßte die Bewegung in der Debatte.

Wohl folgenschwerer Angriff Kiews auf Raffinerie in Russland

Saratow/Moskau - Die Ukraine hat in der Nacht auf Sonntag erneut Ölanlagen in mehreren Regionen in Russland mit Drohnen angegriffen. Unter Beschuss geraten seien ein Öllager nahe der Stadt Taganrog am Asowschen Meer und eine Raffinerie in Saratow an der Wolga, berichtete die Internetzeitung "Ukrajinska Prawda". Russische Behörden haben die Treffer teilweise bestätigt. Vor allem in Saratow hat die Attacke, den im Internet kursierenden Bildern nach zu urteilen, wohl schwere Folgen.

Regierende Labour Party in Malta vor historischem Wahlsieg

Valletta - Die regierende Labour Party von Ministerpräsident Robert Abela hat laut Hochrechnungen die vorgezogene Parlamentswahl in Malta gewonnen. Im Auszählungszentrum in Naxxar brach am Sonntag Jubel aus, als Beamte das Ergebnis verkündeten. An mehreren Orten der zur Europäischen Union gehörenden Mittelmeerinsel wurden Feuerwerkskörper gezündet. Abela hatte die ein Jahr vorgezogene Parlamentswahl im April ausgerufen.

19-Jähriger stach in Wien mit Messer auf vier Leute ein

Wien - In der Nacht auf Sonntag hat ein 19-Jähriger während einer Auseinandersetzung in Wien-Leopoldstadt vier Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren mit einem Klappmesser verletzt. Ein 22-Jähriger erlitt dabei Stichverletzungen im Oberkörper. Er schwebt in Lebensgefahr, berichtete die Polizei am Sonntag. Ein Grund für die Auseinandersetzung ist bisher ebenso unklar wie das Motiv für die Tat. Der 19-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen.

Messerattacke in Wien-Favoriten: Zwei Männer in Lebensgefahr

Wien - Bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer sind am Samstag mitten in der Waffenverbotszone in Wien-Favoriten zwei Männer lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei waren vier Inder am Viktor-Adler-Platz in Streit geraten. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein 25-Jähriger zwei Kontrahenten im Zuge eines Raufhandels mit einem Messer attackiert haben, so die Polizei. Ein 28-Jähriger erlitt dabei eine Stichverletzung im Rückenbereich, ein 31-Jähriger im Bauchbereich.

Behörden schließen Caf� in Teheran wegen "Satanismus"

Teheran - Iranische Behörden haben laut Medienberichten ein Caf� im Zentrum Teherans wegen der Förderung "satanistischer" Aktivitäten geschlossen. Das Lokal an der bekannten Valiasr-Straße habe Veranstaltungen mit Musik westlichen Stils organisiert, die einen Rahmen für "abnormes Verhalten" geboten hätten. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Fars am Sonntag. Im Iran kann Tanzen als "unanständige" Handlung bestraft werden, Musik unterliegt strengen Zensurregeln.

Badelt nimmt Warten auf Budgetbegleitgesetz gelassen

Wien - Fiskalratschef Christoph Badelt hat sich am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" wenig beunruhigt darüber gezeigt, dass die Verhandlungen für das Doppelbudget 2027/28 laut Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) nun finalisiert sind, das Budgetbegleitgesetz aber noch nicht vorliegt. Kritisch äußerte sich der Ex-Rektor der Wiener Wirtschaftsuniversität zur breiten heimischen Uni-Landschaft. Im Gesundheitssystem hoffte er auf eine künftige Finanzierung aus einer Hand.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!