15.06.2026 13:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Einigung zwischen USA und Iran - Unterschrift am Freitag

Islamabad/Teheran - Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Das teilten US-Präsident Donald Trump, das iranische Außenministerium, Irans Nationaler Sicherheitsrat und der Vermittlerstaat Pakistan jeweils in der Nacht auf Montag mit. Irans Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi kündigte im staatlichen Fernsehen ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges an. Das gelte auch für den Libanon. Nach Angaben des Libanon setzte die israelische Armee jedoch ihre Angriffe fort.

EU-Außenminister begrüßen Einigung USA-Iran für Kriegsende

Luxemburg - Die Außenminister der EU begrüßen die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Ende des Kriegs. Das angekündigte Abkommen zwischen den USA und dem Iran stelle einen "möglichen Durchbruch" dar, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor Beratungen der EU-Chefdiplomaten in Brüssel. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) sprach von "guten Neuigkeiten". "Offenbar ist der Deal in trockenen Tüchern", sagte sie.

Tourismus soll kräftiger und nachhaltiger werden

Wien - Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, muss der heimische Tourismus noch stark an ein paar Schrauben drehen - er soll kräftiger und nachhaltiger werden. "Der internationale Wettbewerb wird intensiver, viele Betriebe stehen vor einem Generationenwechsel und Digitalisierung und KI ändern, wie wir reisen", erklärte Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner am Montag bei der Präsentation der Strategie "Vision T" für die Branche. Im Fokus steht auch der Ganzjahrestourismus.

Mode-Fälschungen verursachen Milliardenverluste in der EU

Wien - Fälschungen verursachen in Europas Wirtschaft Milliardenschäden. Alleine in Österreich belaufen sich die Verluste in der Bekleidungsindustrie laut dem EU-Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) auf jährlich 580 Mio. Euro, bei Handtaschen, Schmuck und Uhren auf weitere 100 Mio. Euro. In der gesamten EU entgingen den Originalherstellern durch Fälschungen in der Bekleidungsindustrie 12 Mrd. Euro, im Bereich Handtaschen, Schmuck und Uhren seien es rund 2,7 Mrd. Euro zusätzlich.

Zumindest ein Opfer von Grazer Internist war minderjährig

Graz - Im Fall des Grazer Internisten, gegen den wegen Missbrauchs und heimlichen Videoaufnahmen in der Ordination ermittelt wird, hat die Staatsanwaltschaft Graz am Montag auf APA-Nachfrage bekannt gegeben, dass zumindest eines der Opfer noch minderjährig war. Ermittelt werde bereits seit Herbst 2025, nachdem ein Rechtshilfeersuchen der Schweizer Justizbehörden in Graz eingetroffen war. Der Beschuldigte, er ist über 60 Jahre alt, betreibe nämlich auch eine Praxis in der Schweiz.

Ikonen aus brennendem Kloster in Kiew gerettet

Kiew (Kyjiw)/Wien - Trotz Brandes auf dem Gelände des weltberühmten Höhlenklosters in Kiew bei einer neuen Welle russischer Luftangriffe auf die Ukraine sind die alten Ikonen und anderen Heiligtümer des orthodoxen Christentums nach Kirchenangaben in Sicherheit. Es sei eine rasche Rettung liturgischer Gegenstände und der Reliquien organisiert worden, teilte Metropolit Awraamij am Montag auf Facebook mit. Es gab aber fünf Tote.

EU-Beitrittsgespräche mit Ukraine starten

Luxemburg/Wien - Nach dem Ende der Blockade durch Ungarn starten am heutigen Montagabend in Luxemburg substanzielle EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine und der Republik Moldau. Zwar wurden die Beitrittsverhandlungen mit Kiew formal bereits im Juni 2024 eröffnet, inhaltlich hatte die ungarische Vorgängerregierung aber jeglichen Fortschritt blockiert. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) begrüßte den Verhandlungsbeginn. "Die Annäherung ist in unserem Interesse", betonte sie.

Verfahren um brutale Attacke im Wiener Wasserpark

Wien - Im Wiener Straflandesgericht hat am Montag der fünftägige Prozess rund um eine brutale Attacke im Wiener Wasserpark in Floridsdorf begonnen. Rund 20 Syrer gingen am 19. November 2025 wegen "gekränkter Ehre" mit Stöcken, Schlagringen, einer Schreckschusspistole, Pfefferspray und Messern auf vier junge Männer los. Am Ende gab es vier zum Teil Schwerverletzte. Zehn der Angreifer im Alter von 16 bis 27 Jahren - einige konnten unerkannt entkommen - sind nun angeklagt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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