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06.08.2026 22:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Leipzig - Die deutsche Justiz bewertet den Vorfall mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig als schwerwiegenden Angriff auf die Infrastruktur. Wie die deutsche Bundesanwaltschaft am Donnerstagabend in Karlsruhe mitteilte, übernahm sie die Ermittlungen zum Vorfall von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Die Bundesanwaltschaft wird bei schwerwiegenden Delikten tätig, die die innere oder äußere Sicherheit des Landes betreffen.
Russische Angriffe: Tote und Verletzte in der Ostukraine
Kiew (Kyjiw) - Durch russische Angriffe sind in den ukrainischen Gebieten Dnipropetrowsk und Charkiw mindestens sieben Menschen getötet worden. Mindestens zwei Tote habe es bei einer Attacke auf die Industriestadt Pawlohrad gegeben, teilte der Militärgouverneur von Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Sieben Menschen seien verletzt worden. Einen russischen Luftangriff mit drei Toten und drei Verletzten gab es auf die Gemeinde Wyschnewe westlich der Gebietshauptstadt Dnipro.
Drohende Ölkatastrophe vor der Küste des Oman
Maskat - Vor der Küste des Oman droht wegen eines auf Grund gelaufenen Öltankers eine Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmaß. Am 270 Meter langen Tanker "Caroline Bezengi", der Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet wird, treten Satellitenaufnahmen zufolge immer größere Mengen Öl aus. Der Ölteppich sei inzwischen auf eine Fläche von rund 600 Quadratkilometern gewachsen, teilte die Umweltorganisation Greenpeace mit.
Großeinsatz nach Überfall in Wiener Dorotheum-Filiale
Wien - Nach einem Überfall auf eine Dorotheum-Filiale in Wien-Währing am Donnerstagnachmittag ist der bewaffnete Täter geflüchtet. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten das Geschäft bei dem Raub verlassen. Der Verdacht, dass sich der Täter noch in dem Geschäft aufhalten könnte, bestätigte sich nach einem stundenlangen Großeinsatz nicht. "Nach der Absicherung wurde das Gebäude durchsucht. Diese Durchsuchung verlief negativ", schrieb die Wiener Polizei auf der Plattform X.
Warten auf Vereinbarung zu Straße von Hormuz
Dubai/Riad - Der Iran steht nach eigenen Angaben kurz vor einem Deal mit dem Oman zur Schifffahrt durch die Straße von Hormuz. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete am Donnerstag eine Einigung auf geografische Koordinaten für die Passage. An den Gesprächen zwischen den beiden Golfstaaten, die an die Straße von Hormuz grenzen, sollen die USA nicht beteiligt gewesen sein. Angebliche Pläne für eine faktische Maut bei der Durchfahrt irritieren indes die Schifffahrtsbranche.
Lange Haftstrafen in Prozess um zwei gefolterte Wiener
Wien - Mit langjährigen Haftstrafen ist am Donnerstag am Landesgericht ein Prozess um einen "kaum jemals gesehenen Gewaltexzess" zu Ende gegangen, wie sich der vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung ausdrückte. Drei Angeklagte hatten in der Nacht auf den 1. März 2025 zwei Männer im Alter von 21 bzw. 22 Jahren in eine Wohnung in Wien-Favoriten gebracht, gefangen gehalten und auf unmenschliche Art und Weise malträtiert. Der 20 Jahre alte Haupttäter fasste elf Jahre Haft aus.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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