10.08.2026 13:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Mindestens 13 Tote durch ukrainischen Angriff

Kasan/Donezk/Sumy - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Stadt Nischnekamsk sind den dortigen Behörden zufolge mindestens 13 Menschen getötet und 48 weitere verletzt worden, teilte die Regierung in der Hauptstadt Kasan mit. Republikchef Rustam Minnichanow verhängte offiziell Trauer in Tatarstan. Der Angriff habe Industrieanlagen und zivilen Einrichtungen gegolten. Nischnekamsk liegt in der Region Tatarstan rund 1000 Kilometer östlich von Moskau.

Sprengdrohne flog direkt auf ukrainische Maschine zu

Berlin - Die vergangene Woche am Flughafen Leipzig/Halle aufgefundene Drohne mit einer Sprengstoffladung ist laut einem Medienbericht direkt auf ein ukrainisches Frachtflugzeug zugeflogen. Wie die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" am Montag berichtete, zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera, dass die Drohne am Abend auf einer Tragfläche des Flugzeugs des Typs Antonow einschlug.

Hagelversicherung: 1 Mrd. Euro Dürreschäden für Bauern

Wien - Hagelversicherung-Chef Kurt Weinberger ortet eine klimawandelbedingte "historische Dürrekatastrophe" für die Bauern. Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liege bisher bei 1 Mrd. Euro, teilte der Agrar-Spezialversicherer mit. Die Hagelversicherung wird Schäden in Höhe von rund 400 Mio. Euro abdecken. Politisch wird nun um ein Hilfspaket für die Landwirte gerungen: Das Finanzministerium verweist auf mögliche finanzielle Umschichtungen innerhalb des Landwirtschaftsressorts.

Verdächtiger nach Überfall auf Wiener Dorotheum gefasst

Wien - Nach dem Überfall auf eine Filiale des Dorotheums in Wien-Währing am vergangenen Donnerstag hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Polizeisprecherin Anna Gutt bestätigte der APA am Montag in der Früh einen entsprechenden Onlinebericht der "Kronen Zeitung". Bei dem Mann handelt es sich um einen 36-jährigen Österreicher. "Er ist polizeilich zuvor schon einmal in Erscheinung getreten", sagte Gutt. Der Überfall hatte einen Großeinsatz der Polizei in der Umgebung ausgelöst.

Jabloko-Chef pocht auf Teilnahme bei Russland-Wahl

Moskau - Die liberale russische Oppositionspartei Jabloko hat sich vor dem Obersten Gericht in Moskau gegen ihren drohenden Ausschluss von der Parlamentswahl im September gewehrt. Millionen Russen seien bereit, ihre Stimme der Partei, die den Angriffskrieg gegen die Ukraine kritisiert, bei der Wahl zu geben, sagte Jabloko-Chef Nikolai Rybakow. "Politische Konkurrenz ist das Wesen von Wahlen", betonte er. Die Klage auf Ausschluss habe das Ziel, den Menschen eine freie Wahl zu nehmen.

Erste Bank und Sparkassen erstatten unzulässige Kreditgebühr

Wien - Die Arbeiterkammer (AK) hat mit der Erste Bank und zahlreichen Sparkassen eine Einigung über die Rückerstattung unzulässiger Kreditbearbeitungsgebühren erzielt. Betroffene Konsumenten können ab sofort unzulässige Gebühren für Konsum- und Wohnkredite aus den vergangenen 30 Jahren zurückfordern. Ein entsprechendes Online-Formular steht bis Ende Juli 2027 zur Verfügung.

Zweierkoalition in Estland verlor Parlamentsmehrheit

Tallinn - Im baltischen EU- und NATO-Land Estland hat die Regierungskoalition ihre Parlamentsmehrheit verloren. Grund dafür sind einem Rundfunkbericht zufolge die Austritte jeweils eines aus den Fraktionen der beiden Bündnispartner Reformpartei und Eesti 200. Die Zweierkoalition von Regierungschef Kristen Michal verfügt nach dem Rückzug von Meelis Kiili und Kalev Stoicescu nur noch über 50 statt wie bisher 52 der 101 Sitze in der Volksvertretung Riigikogu in Tallinn.

Erstes Todesopfer bei Waldbrand im Westen Kanadas

Victoria - Der schwere Waldbrand im Westen Kanadas hat ein erstes Menschenleben gefordert. Die kanadische Polizei bestätigte, dass eine 80-jährige Frau nach Ausbruch des sich schnell ausbreitenden Feuers nahe Summerland in der Provinz British Columbia am Freitag während der Evakuierung gestorben ist. Ihr Tod stehe mit dem Brand in Zusammenhang, teilte die Polizei in Penticton mit. Die genaue Todesursache werde untersucht. Weitere Todesfälle sind der Polizei demnach bisher nicht bekannt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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