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11.08.2026 13:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Bei einem Streit zwischen mehreren Personen ist ein 26-Jähriger am späten Montagabend in Wien tödlich verletzt worden. Der Mann wurde kurz nach Mitternacht mit schweren Stichverletzungen in einem Innenhof in der Ullmannstraße in Rudolfsheim-Fünfhaus gefunden. Zeugen alarmierten umgehend die Rettung, die Einsatzkräfte konnten jedoch nichts mehr für ihn tun. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen Mordverdachts, berichtete die Landespolizeidirektion am Dienstagvormittag.
Tote durch russische Angriffe auf ukrainische Städte
Kiew (Kyjiw) - Bei russischen Raketen- und Bombenangriffen sind in der südostukrainischen Stadt Saporischschja laut Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens sechs Menschen getötet worden. "Ein brutaler Angriff, der darauf abzielte, der zivilen Infrastruktur maximalen Schaden zuzufügen", schrieb der Staatschef bei Telegram. Bei den nächtlichen Angriffen seien weitere 19 Menschen verletzt worden. Das russische Militär habe auch eine nordkoreanische ballistische Rakete eingesetzt.
Syriens Ex-Diktator Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt
Damaskus - In Syrien hat ein Gericht den früheren Machthaber Bashar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die Richter begründeten ihr Urteil am Dienstag mit "Kriegsverbrechen" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" Assads nach dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011. Es handelt sich um das erste Urteil gegen Assad, der im Dezember 2024 von islamistischen Kämpfern gestürzt wurde und ins Exil in die russische Hauptstadt Moskau floh.
Rumänisches AKW Cernavoda leitet Abschaltvorgang ein
Bukarest - Das rumänische Atomkraftwerk Cernavoda wird in den nächsten zwei Tagen aufgrund des gesunkenen Wasserstands und Durchflusses der Donau die Abschaltprozedur einleiten. Die Abschaltung könnte mindestens zwei Wochen dauern, sagte am Dienstag der stellvertretende Generaldirektor der rumänischen Wasserbehörde Sorin R�ndažu laut der Nachrichtenagentur Agerpres. Er bezeichnete die Abschaltung als "unausweichlich", auch neue Donau-Ausbaggerungen würden daran nichts mehr ändern.
Erdbeben in Kolumbien - mindestens 164 Tote
Pereira - Nach dem schwersten Erdbeben in Kolumbien seit Jahrzehnten haben Rettungskräfte am Dienstag die Suche nach Überlebenden fortgesetzt. Bei dem Beben der Stärke 7,4 kamen am Montag mindestens 164 Menschen ums Leben. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Einsatzkräfte, Soldaten und Freiwillige suchten die Nacht hindurch in eingestürzten Häusern nach Verschütteten. In den Städten Cali und Pereira wurden nächtliche Ausgangssperren verhängt.
Gewerkschaft kritisiert WKW-Chefin wegen Sonntagsöffnung
Wien - Dass die neue Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Margarete Kriz-Zwittkovits, eine Sonntagsöffnung der Geschäfte in Tourismuszonen fordert, sorgt für Kritik bei der Gewerkschaft. Diese lehnte den Vorstoß via Aussendung ab. "Die Sonntagsöffnung wird mittlerweile reflexartig aus der Schublade gezogen, sobald man eine Forderung für die Schlagzeilen braucht", befand Martin Müllauer, der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handel in der Gewerkschaft GPA.
Ex-Staatsschutz-Chef fordert "Debatte über Islamisierung"
Wien - Für den Ex-Chef der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN), Omar Haijawi-Pirchner, ist derzeit die größte Gefahr für die staatliche Sicherheit Österreichs der islamistische Extremismus. Der politische Islam sei mit Organisationen wie der Muslimbruderschaft besonders stark vertreten. Die davon ausgehende Gefahr werde jedoch noch nicht ausreichend wahrgenommen, warnte Haijawi-Pirchner am Dienstag in der "Presse" und forderte eine "Debatte über Islamisierung".
Mehr als 2.000 Ebola-Tote im Kongo
Kinshasa/Bunia/Kampala - Die Zahl der Ebola-Toten im Kongo ist auf mehr als 2.000 gestiegen. Nach Angaben der kongolesischen Regierung sind knapp drei Monate nach der offiziellen Bekanntgabe des Ausbruchs 2.011 Menschen an der hochansteckenden Krankheit gestorben. 4.381 Menschen erkrankten in diesem Zeitraum an Ebola, 704 werden derzeit in Isolierstationen behandelt. Die Sterblichkeitsrate beträgt den Angaben zufolge derzeit 45,9 Prozent.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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