12.08.2026 17:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Lebenslang nach Schüssen auf Polizisten in Niederösterreich

St. Pölten - In einem Prozess nach einer Home Invasion und Schüssen auf Polizisten in Amstetten ist ein 59-Jähriger am Mittwoch in St. Pölten nicht rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Drei Männer sollen eine 74-Jährige in ihrem Haus bedroht und Geld gefordert haben. Weil er auf der Flucht auf zwei Beamte geschossen haben soll, wurde der 59-Jähriger u.a. wegen Mordversuchs verurteilt. Die anderen beiden Beschuldigten erhielten rechtskräftig je vier Jahre Freiheitsstrafe.

Dürre - Regierung bei Bauern-Hilfspaket noch uneins

Wien - Die Regierung ist beim Dürre-Hilfspaket für Bauern noch uneins. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) und Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) telefonierten dazu am Dienstag, weitere Gespräche auf politischer Ebene sind vorgesehen, eines gab es am Mittwoch. Totschnig hatte zuletzt Hilfsgelder für unversicherte Landwirte versprochen. SPÖ und NEOS verweisen dahingehend aber auf das angespannte Budget. Beide Parteien drängen auch auf die Vorlage des Klimagesetzes.

Mattle für Spitzenkandidat Stocker, will Transitgipfel

Innsbruck - Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) hat sich hinter den zuletzt unter Druck geratenen Bundeskanzler und ÖVP-Bundesparteiobmann Christian Stocker gestellt und sich klar für dessen Spitzenkandidatur bei der Nationalratswahl 2029 ausgesprochen. "Ich schätze ihn. Christian Stocker ist Parteiobmann. Und in der ÖVP ist es üblich, dass der Obmann in die kommende Wahl geht", sagte Mattle im APA-Interview. Indes plädierte er für einen Transitgipfel auf höchster Ebene.

Geständiger Dorotheum-Räuber in Wien in U-Haft

Wien - Das Wiener Landesgericht hat am Mittwoch über jenen 36-Jährigen die U-Haft verhängt, der am vergangenen Donnerstag eine Filiale des Dorotheums in Wien-Währing überfallen hatte. Als Haftgründe wurden Tatbegehungs- und Fluchtgefahr angenommen, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn auf APA-Anfrage mit. Die U-Haft ist vorerst für 14 Tage rechtswirksam.

Ukraine und Russland greifen Häfen an

Noworossijsk/Kiew (Kyjiw) - Die Ukraine und Russland haben in der Nacht zum Mittwoch gegenseitig Hafenstädte angegriffen. Bei einem Drohnenangriff auf die russische Hafenstadt Noworossijsk wurden laut Behördenangaben drei Menschen getötet, darunter ein Kind, und 24 Menschen verletzt. Vier Unternehmen und mehr als zwei Dutzend Wohngebäude seien beschädigt worden. Russland griff nach eigenen Angaben den Hafen von Odessa im Süden der Ukraine an.

Waffenruhe Iran-USA soll verlängert werden

Washington/Teheran - Die im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran Mitte Juni vereinbarte Waffenruhe soll nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlängert werden. Die Verlängerung könne weitere 60 oder sogar 90 Tage umfassen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit den Gesprächen vertrauten Personen. Pakistan ist Vermittler in dem Konflikt. Bisher ist demnach aber nicht entschieden, ob diese neuerliche Waffenruhe öffentlich kommuniziert werde.

Ätna sorgt weiter für Flugchaos

Rom/Catania - Am fünften Tag der jüngsten Eruptionsphase des Ätna haben sich zwei weitere Lavaströme gebildet. Gleichzeitig sorgte eine Aschewolke weiterhin für massive Einschränkungen am Flughafen von Catania auf Sizilien. Der Airport ist praktisch seit fünf Tagen nur eingeschränkt nutzbar und bleibt wegen der Sperre des Luftraums bis Donnerstag um 16.00 Uhr geschlossen. Tausende Reisende sitzen fest oder mussten auf die Flughäfen Palermo und Comiso ausweichen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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