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19.08.2026 22:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Nach dem Versuch, mit mutmaßlich gefälschten Unterlagen gegen BUWOG-Richterin Marion Hohenecker diskreditierend vorzugehen, zeigt sich Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) tief besorgt. "Die aktuelle Berichterstattung zeichnet ein äußerst gefährliches Bild für unseren Rechtsstaat. Wir erleben derzeit gezielte und systematische Angriffe auf die persönliche und berufliche Integrität unserer Richterinnen und Richter und Staatsanwältinnen und Staatsanwälte", erklärte Sporrer.
Verhandlungen zu Dürrehilfen und Co drohen zu scheitern
Wien - In der Debatte um Dürrehilfen für Landwirte hat es auch zur Wochenmitte keine Bewegung gegeben. Als wesentliche Hürde erweist sich weiter der Entwurf zum Klimagesetz, an den SPÖ und NEOS akute Unterstützung für die Bauern knüpfen. Am Mittwochabend hieß es aus Verhandlerkreisen zur APA, die Gespräche drohten zu scheitern, seien heute "nicht gut" gelaufen. Es geht darum, ab wann Österreich klimaneutral sein soll. Ein Gesprächsanlauf ist für Donnerstag noch vorgesehen.
Südkorea: Trump nutzt Militärmanöver als Druckmittel
Seoul/Washington - Südkoreas Außenminister Cho Hyun bezeichnet die von Präsident Donald Trump veranlassten Einschränkungen gemeinsamer Militärmanöver öffentlich als Druckmittel der USA. Trump hatte eine geringere Beteiligung an einem jährlichen Militärmanöver mit dem Verbündeten angekündigt. Am Mittwoch teilten beide Länder mit, dass die Übungen in diesem Jahr von elf auf fünf Tage verkürzt werden.
Meinl-Reisinger: Österreich ist Ziel für hybride Angriffe
Helsinki - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) und ihre finnische Kollegin Elina Valtonen fordern, den Druck auf Russland zu erhöhen. "Wir haben keinen Zweifel daran, dass Russland bereit und in der Lage ist, die Lage zu eskalieren", sagte Valtonen am Mittwoch beim Besuch Meinl-Reisingers in Helsinki. Österreich könne viel von Finnland und seiner Resilienz gegen hybride Bedrohungen lernen, sagte Meinl-Reisinger. Österreich sei "klar ein Zielland" für Russland.
Mehrere Tote bei Luftangriff auf Polizeistation in Gaza
Gaza - Bei einem neuen israelischen Luftangriff auf eine Polizeistation im Gazastreifen sind am Mittwoch nach palästinensischen Angaben mindestens neun Menschen getötet worden, darunter eine Frau und ein 13-jähriges Mädchen. 20 weitere Personen seien verletzt worden, hieß es aus medizinischen Kreisen. Eine israelische Armeesprecherin sagte, der Angriff habe einem Hamas-Kommandanten gegolten, der sich gerade in der Polizeistation aufgehalten habe.
UN über Ben-Gvir empört: "entsetzlich" und "gefährlich"
Jerusalem/Gaza - UN-Generalsekretär Ant�nio Guterres hat die Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir zur gezielten Tötung von Palästinensern im Gazastreifen als "entsetzlich und empörend" eingestuft. "Sie sind entmenschlichend und gefährlich, und wir verurteilen sie unmissverständlich", teilte sein Sprecher St�phane Dujarric am Mittwoch in New York mit. Die Äußerungen waren zuvor auch von Deutschland und Frankreich scharf verurteilt worden.
Österreich schickt Asylsuchende nach Italien zurück
Rom/Wien - Nach Deutschland und der Schweiz hat auch Österreich damit begonnen, Asylsuchende nach Italien zurückzuschicken. Seit dem Inkrafttreten des neuen EU-Asyl- und Migrationspakts am 12. Juni seien bereits vier Menschen nach Italien gebracht worden, meldeten die italienischen Nachrichtenagenturen LaPresse und ANSA am Mittwoch unter Berufung auf das österreichische Innenministerium. Die Überstellungen der ersten "Dublin-Fälle" erfolgten demnach mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Moderna und Merck mit positiven Tests für Hautkrebs-Impfung
Washington - Den US-Pharmakonzernen Merck und Moderna ist möglicherweise ein Durchbruch bei mRNA-Impfstoffen gegen Krebs gelungen. Die letzte Phase der klinischen Studien zu einem therapeutischen Impfstoff für Patienten mit schwarzem Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium habe positive Ergebnisse gezeigt, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. "Dies ist die erste Bekanntgabe von positiven Phase-3-Ergebnissen für eine mRNA-basierte Krebstherapie", hieß es in der gemeinsamen Erklärung.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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