21.08.2026 09:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Zahlreiche Unwettereinsätze in Teilen Österreichs

Bruck a.d. Leitha/Wien/Neusiedl am See - Zahlreiche Feuerwehren sind am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag in Teilen Österreichs wegen Unwettern ausgerückt. In Niederösterreich wurden allein im Bezirk Bruck an der Leitha rund 400 Einsätze verzeichnet. Mehrere Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. In Haslau an der Donau wurden Insassen aus einem Fahrzeug gerettet, das sich im Hochwasser befand. In Maria Ellend stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. In Wien gab es 100 zusätzliche Feuerwehreinsätze.

Russische Drohnenangriffe töten zwei Frauen in der Ukraine

Charkiw (Charkow)/Moskau - Russland hat mit Drohnenangriffen nahe seiner Grenze im ostukrainischen Gebiet Charkiw nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet. Bei der Attacke mit sechs Drohnen auf das Dorf Lebjaschje seien zwei Frauen im Alter von 66 und 73 Jahren getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden, teilte Charkiws Militärgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Es seien fünf Häuser in Brand geraten, drei zerstört und viele weitere beschädigt worden.

Dürre - IV-Knill: "Tür und Tor geöffnet für Klimafreaks"

Wien - Das koalitionsinterne Ringen um eine Einigung bei den Dürre-Hilfen für die Bauern in Verbindung mit einem Klimaschutzgesetz sorgt weiterhin für Unruhe. Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), meinte am Freitag im "Ö1-Morgenjournal", es sei "verstörend", Agrarhilfen mit dem Gesetz zu koppeln. Er wehre sich gegen eine Übererfüllung ("Gold Plating") von EU-Vorgaben beim Klimaschutz, denn dann würde "Tür und Tor geöffnet für Klimafreaks".

Untreue-Prozess gegen Linzer Ex-Stadtchef geht weiter

Linz - Der Untreue-Prozess gegen den zurückgetretenen Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) geht am Freitag weiter. Als Stadtchef soll er im Zuge der Brucknerhausaffäre ein juristisches Gutachten um ca. 19.000 Euro in Auftrag gegeben haben, das nach Ansicht der Staatsanwaltschaft vor allem in seinem eigenen Interesse gewesen ist. Am 3. Juli war vertagt worden, weil das Gericht noch zwei Gutachter laden wollte. Sie erscheinen nicht als Zeugen, ihre Stellungnahmen werden verlesen.

Prozess rund um tödliche Schüsse in Wiener Lokal

Wien - Nach einer tödlichen Schießerei am 6. November 2025 in einem Wiener Lokal müssen sich ab Freitag drei Männer wegen Mordes bzw. als Beitragstäter vor Gericht verantworten. Die Schüsse fielen nach einem Streit um Geldschulden. Ein 33-jähriger Tschetschene wurde getötet, ein 55-jähriger Serbe schwer verletzt. Die Verhandlung ist für drei Tage anberaumt. Ein Urteil wird für 14. September erwartet. Im Falle einer anklagekonformen Verurteilung droht den Männern lebenslange Haft.

Pläne für Anschlag auf Kapitol von US-Staat New York

Albany (New York) - Eine Anhängerin der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) soll einen Anschlag auf das Parlamentsgebäude des US-Bundesstaates New York geplant haben. Die Frau wurde wegen Terrorismus-Verdachts angeklagt, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Demnach sagte die 35-Jährige einem Informanten der US-Bundespolizei FBI, dass sie das Kapitol in der Bundesstaat-Hauptstadt Albany "zerstören" und "Senatoren töten" wolle.

Bahnhöfe St. Pölten und Lienz am besten bewertet

Wien - Der Hauptbahnhof St. Pölten ist beim diesjährigen VCÖ-Bahnhofstest von den Fahrgästen zum besten großen Bahnhof Österreichs gewählt worden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Wiener Westbahnhof und der Grazer Hauptbahnhof. Zum schönsten Bahnhof in dieser Kategorie kürten die Fahrgäste den Wiener Hauptbahnhof. Bei den größeren Bahnhöfen außerhalb der Landeshauptstädte setzte sich Lienz vor Hohenems und St. Paul im Lavanttal durch, informierte der VCÖ in einer Aussendung.

Paradeiser, Rauchfangkehrer und Jänner sterben nicht aus

Wien - Das Verschwinden des österreichischen Deutschs wird häufig beklagt. Nun zeigt eine Studie, dass zumindest in den heimischen Printmedien Austriazismen wie "Paradeiser", "Sackerl" oder "Jänner" nicht aussterben. Über 23 Jahre hinweg ist demnach in heimischen Presseartikeln die Verwendung typisch österreichischer Wörter erstaunlich stabil geblieben, berichtet ein Forschungsteam der ÖAW und der Uni Wien im Fachjournal "Languages".

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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