Ethereum - Japanischer Yen

381 945,88
 JPY
-12 002,97
-3,05 %
<
Kurse + Charts + Realtime
Snapshot
Chart (groß)
Historisch
Realtimekurs
>
<
Nachrichten
Nachrichten
>
<
Tools
Währungsrechner
>
<
Invertiert
JPY/ETH
>
Geändert am: 07.09.2026 17:48:10

ATX geht Rekord fester aus dem Handel -- DAX schließt knapp über 26.000 Punkten -- Feiertagsbedingte Pause an der Wall Street -- Asiens Börsen letztlich uneins

AUSTRIA

Anleger am Wiener Aktienmarkt hievten den Leitindex am Montag auf ein neues Rekordhoch.

Schon im frühen Handel stieg der ATX auf einen neuen Höchststand, den er im weiteren Verlauf aber noch einmal übertraf. So stieg der Leitindex in der Spitze auf rekordbrechende 6.910,60 Punkte, bevor er den Handel 6.905,36 Zählern (+0,69%) beendete.

Damit trotzte der heimische Aktienmarkt der eher trüben Stimmung an den globalen Märkten. Denn der Konflikt zwischen den USA und dem Iran drückte weiter auf das Sentiment, nachdem der gegenseitige Beschuss am Wochenende weiterging. Fast schon folgerichtig stiegen auch die Ölpreise wieder an, was Anleger in der Regel zur Zurückhaltung veranlasst. Zudem gab es keine Impulse aus den USA, hier wird am Montag eine feiertagsbedingte Pause an den Börsen eingelegt.

Diese Woche rückt besonders der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in den Fokus der Anleger. Eine EZB-Zinserhöhung am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist laut Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management inzwischen weitgehend Konsens.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex schwächelte am Montag.

Der DAX eröffnete die Sitzung marginal tiefer, verlor im Anschluss aber etwas den Halt und rutschte damit auch unter 26.000 Punkte. Das Minus wurde im Späthandel noch einmal kleiner und die wichtige Marke hielt stand. Sein Schlussstand: 26.006,53 Punkte (-0,15%).

Klaren Kursgewinnen der technologielastigen Börsen in Japan und insbesondere in Südkorea standen weiter hohe Ölpreise gegenüber. Denn die Lage am Ölmarkt blieb durch die weiteren gegenseitigen Angriffe im Krieg zwischen den USA und dem Iran angespannt. Eine Kerngruppe aus sieben Mitgliedern des Ölförderverbands Opec+ teilte am Wochenende mit, dass sie ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anheben will. "In einem Aufwärtsszenario, in dem sich die Angriffe auf Schiffe ausweiten und intensivieren, sehen wir Brent potenziell bei 120 Dollar", sagte Daan Struyven, Co-Leiter der globalen Rohstoffforschung bei der US-Investmentbank Goldman Sachs, in einem Interview mit Bloomberg TV.

In Deutschland sorgten zudem der Wahlsieg der Rechtsaußenpartei AfD in Sachsen-Anhalt und die Signalwirkung des Debakels der CDU für die Bundesregierung für Gesprächsstoff. Wichtiger für die Anleger sind aber die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) diese Woche und der US-Notenbank Fed in der nächsten Woche. Eine EZB-Zinserhöhung am Donnerstag um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent ist laut Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management inzwischen weitgehend Konsens. Zudem fielen wegen eines Feiertags die US-Börsen als wichtiger Impulsgeber aus

WALL STREET

An der Wall Street findet am Montag aufgrund des Labor Days kein Handel statt.

Der Dow Jones verlor zum Sitzungsstart am vergangenen Freitag leicht und bewegte sich auch weiterhin auf rotem Terrain. Er verließ den Handel 0,51 Prozent schwächer bei 53.413,60 Zählern.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete den Handel vor dem Wochenende kaum bewegt. Im Tagesverlauf sackte er jedoch ins Minus ab, wo er sich 0,29 Prozent schwächer bei 26.506,99 Punkten verabschiedete.

Die US-Börsen zeigten sich am Freitag mit schwacher Tendenz, nachdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten für August überraschend stark ausgefallen sind. Das wiederum gab Zinserhöhungssorgen neue Nahrung und trieb am Anleihemarkt die Renditen nach oben.

Im vergangenen Monat entstanden in den USA außerhalb der Landwirtschaft 162'000 zusätzliche Stellen, während Volkswirte im Konsens den Beschäftigungsaufbau auf 53'000 geschätzt hatten. Die Arbeitslosenquote lag wie erwartet bei 4,1 Prozent, der durchschnittliche Stundenlohn stieg ungefähr im erwarteten Rahmen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt in Reaktion auf die Daten um 3 Basispunkte auf 4,79 Prozent. Der Dollar folgt den Anleiherenditen nach oben. Der Dollarindex zieht um 0,4 Prozent an.

Positiv wurde am Freitag aufgenommen, dass die Ölpreise nachgaben. Das Barrel Brentöl verbilligt sich um 0,8 Prozent auf 94,74 Dollar, nachdem es am Donnerstag im Verlauf zeitweise über 97 Dollar gekostet hat.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich zum Wochenstart uneins.

Der Nikkei 225 legte letztlich um 2,12 Prozent auf 66.399,84 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schlussendlich marginale 0,07 Prozent im Plus bei 3.932,70 Zählern.

In Hongkong verlor der Hang Seng derweil 0,93 Prozent auf 25.413,12 Einheiten.

Als Bremser an den Börsen machten Akteure ungeachtet der Rally bei Halbleiteraktien die weiter steigenden Ölpreise aus, Brent-Öl kostete zuletzt 1,1 Prozent mehr, das Barrel 97,34 Dollar. Höhere Ölpreise schüren Inflationssorgen und halten Spekulationen über steigende US-Zinsen am Leben, genauso wie die am Freitag besser als gedacht ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten. Am Wochenende hatten die USA drei iranische Öltanker angegriffen, nachdem iranische Streitkräfte US-Marine-Schiffe attackiert hatten. Der Iran drohte, eine Sperrzone ausserhalb der Strasse von Hormus einzurichten, was das Risiko weiterer Störungen der Energieflüsse erhöht.

Am Zinsterminmarkt liegt die Erwartung einer Zinserhöhung im September dennoch wieder bei unter 60 Prozent, nachdem im jüngsten Hoch auch schon 70 Prozent gesehen wurden. Die US-Börsen bleiben am Montag wegen des Labor-Day-Feiertags geschlossen.

Zur wieder aufblühenden KI-Fantasie verwiesen Marktteilnehmer auf das neue Modell GPT-6 Astra von OpenAI, das die Einführung von KI in allen Branchen beschleunigen und die starke Nachfrage nach KI-Infrastruktur aufrechterhalten könnte. Laut Nomura stellt das Modell einen grossen Fortschritt in der Fähigkeit von KI-Systemen dar, komplexe Aufgaben zu bewältigen, sich an unbekannte Situationen anzupassen und über längere Zeiträume hinweg agentenähnliche Arbeiten auszuführen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
07.09.26 Aeroporto Guglielmo Marconi di Bologna S.p.A. / Quartalszahlen
07.09.26 Anxian Yuan China Holdings Ltd Registered Shs / Hauptversammlung
07.09.26 Ashmore Group PLCShs / Quartalszahlen
07.09.26 AVI Ltd. Unsponsored American Deposit Receipt Repr 5 Shs / Quartalszahlen
07.09.26 AVI LtdShs / Quartalszahlen
07.09.26 Behari Lal Engineering Limited Registered Shs / Quartalszahlen
07.09.26 Braime (T.F.& J.H.) Holdings PLC / Quartalszahlen
07.09.26 Burkhalter Holding AG / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
07.09.26 JP Foreign Reserves
07.09.26 ANZ Stellenanzeigen
07.09.26 Unabhängigkeitstag
07.09.26 Consumer Price Index (YoY)
07.09.26 Core Consumer Price Index (YoY)
07.09.26 Tag der Arbeit
07.09.26 Tag der Arbeit
07.09.26 Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität
07.09.26 Führender Wirtschaftsindex
07.09.26 Einzelhandelsumsatz
07.09.26 Einzelhandelsumsätze (Jahr)
07.09.26 Bruttoinlandsprodukt (YoY)
07.09.26 Verbraucherpreisindex ( Jahr )
07.09.26 Verbraucherpreisindex ( Monat )
07.09.26 Brutto Gold- und Währungsreserven
07.09.26 Netto $Gold- und Währungsreserven
07.09.26 Produktionsertrag
07.09.26 Industrieproduktion s.a. w.d.a. (Jahr)
07.09.26 Industrieproduktion s.a. (Monat)
07.09.26 Halifax Immobilienpreise (3M/Jahr)
07.09.26 Halifax Immobilienpreise (Monat)
07.09.26 Industrieertrag (im Jahresvergleich)
07.09.26 Großhandelspreis n.s.a (Jahr)
07.09.26 Großhandelspreise n.s.a (Monat)
07.09.26 Außenhandelsbilanz ( Monat )
07.09.26 Bauproduktion ( Jahr )
07.09.26 Industrieproduktion (im Jahresvergleich)
07.09.26 Devisenreserven
07.09.26 Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
07.09.26 Devisenreserven MoM
07.09.26 Arbeitslosenquote
07.09.26 Sentix Investorenvertrauen
07.09.26 Bruttoinlandsprodukt n.s.a. (Jahr)
07.09.26 währungsreserven
07.09.26 Bruttoinlandsprodukt s.a. (Jahr)
07.09.26 Bruttoinlandsprodukt s.a. (Quartal)
07.09.26 Beschäftigungsänderung (Quartal)
07.09.26 Beschäftigungsänderung (Jahr)
07.09.26 Devisenreserven
07.09.26 Verbraucherpreisindex (YoY)
07.09.26 Verbraucherpreisindex (MoM)
07.09.26 Handelsbilanz
07.09.26 Devisenreserven der Zentralbank