Rheinmetall Aktie

Rheinmetall für 0 Euro bei ZERO ordern (zzgl. Spreads)

WKN: 703000 / ISIN: DE0007030009

<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Zertifikate
Optionsscheine
Knock-Outs
>
<
Aktion
Portfolio
Watchlist
>
09.03.2026 16:21:38

Bund sichert Werft-Großaufträge zusätzlich ab

HAMBURG (dpa-AFX) - Deutsche Werften erhalten neuerdings Bürgschaften aus einem Programm des Bundes eigens für Großaufträge. Das sagte der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft, Christoph Ploß (CDU), während eines Besuchs der Werft Blohm+Voss in Hamburg. Zuerst hatte die "Welt am Sonntag" über die Entscheidung berichtet.

Hintergrund ist, dass Werften den Bau von Schiffen häufig vorfinanzieren müssen. Ploß zufolge können Aufträge im dreistelligen Millionen- oder gar im Milliardenbereich vorliegen. Erschwerend kommt hinzu, dass es weniger Banken als vor der Schifffahrtskrise gibt, die Werften Geld zur Finanzierung leihen.

"Können deutsche Werften Aufträge nicht finanzieren, gehen diese verloren", sagte Ploß. Die Entscheidung, den Schiffbau in das Programm aufzunehmen, werde den Werften helfen, Aufträge zu sichern.

Bürgschaften werden bis zu 80 Prozent abgesichert

Dass die Schifffahrt in das sogenannte Großbürgschaftsprogramm aufgenommen wird, haben das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium beschlossen. Werften können einen Antrag stellen, wenn sie eine Bürgschaft von mindestens 20 Millionen Euro brauchen.

Der Bund und die beteiligten Bundesländer sichern eine Bürgschaft bis zu 80 Prozent ab. Das heißt auch, sie müssen einspringen, wenn beispielsweise eine Werft geliehenes Geld an eine Bank nicht zurückzahlen kann.

Das Großbürgschaftsprogramm beschränkte sich in der Vergangenheit auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen, wurde aber später erweitert. Landespolitiker und Wirtschaftsvertreter hatten sich über Jahre für die Aufnahme des Schiffbaus in das Programm starkgemacht.

Ploß reist durch Norddeutschland

Ploß befindet sich derzeit auf einer Reise zum Thema Sicherheitspolitik durch den Norden. In Hamburg besuchte Ploß die Werft Blohm+Voss, die inzwischen zum Rüstungskonzern Rheinmetall gehört. Bis Freitag sind weitere Besuche geplant, unter anderem in Kiel, Cuxhaven und Wilhelmshaven./lkm/DP/stw

Analysen zu Rheinmetall AG

mehr Analysen
09.03.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
03.03.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
02.03.26 Rheinmetall Overweight Barclays Capital
27.02.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
24.02.26 Rheinmetall Buy UBS AG
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Aktien in diesem Artikel

Rheinmetall AG 1 618,50 1,86% Rheinmetall AG