DroneShield Aktie
WKN DE: A2DMAA / ISIN: AU000000DRO2
| Nach Höhenflug |
04.02.2026 15:18:00
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DroneShield-Aktie gibt Gewinne wieder ab: Kurze Verschnaufpause oder ernstes Warnzeichen?
• Rücksetzer nach starken Gewinnen am Vortag
• Langfristiger Aufwärtstrend bleibt trotz kurzfristiger Volatilität intakt
Der australische Verteidigungs-Technologiekonzern DroneShield geriet am Mittwoch an der Börse in Sydney deutlich unter Druck. Die Aktie schloss mit einem Minus von 6,45 Prozent bei 3,48 AUD und beendete damit den Höhenflug vom Vortag: Am Dienstag wurde sie letztlich mit einem Aufschlag von 7,83 Prozent bei 3,72 AUD gehandelt.
Trotz der hohen Schwankungen verzeichnet der Anteilsschein seit Jahresbeginn ein Plus von rund 13 Prozent, auf Sicht der letzten zwölf Monate ist der Kurs für Investoren sogar um mehr als 425 Prozent gestiegen.
Neue kursbewegende Nachrichten auf Unternehmensseite liegen derzeit nicht vor. Bei den starken Abgaben handelt es sich wahrscheinlich um Gewinnmitnahmen nach dem starken Lauf des Vortages - eine typische Konsolidierungsphase, die häufig nach steilen Anstiegen zu beobachten ist.
Zuletzt standen starke Zahlen und eine Kapitalerhöhung im Fokus der Anleger.
DroneShield startet mit Rückenwind ins Jahr 2026
DroneShield sieht sich für 2026 gut aufgestellt. Zum Jahresende 2025 meldete das Unternehmen zusätzliche Militäraufträge im Volumen von 14,4 Millionen AUD, womit das gesicherte Umsatzfundament auf knapp 100 Millionen AUD anwuchs. Hochvolumige Einzelaufträge, darunter ein millionenschwerer europäischer Rahmenvertrag für tragbare C-UAS-Systeme, bestätigen die wachsende internationale Anerkennung. Ein Teil der Bestellungen soll bereits im ersten Quartal 2026 ausgeliefert werden.
Vom Nischenanbieter zum internationalen Rüstungs-Tech-Player
DroneShield hat sich vom Nischenanbieter für Drohnenabwehr zu einem globalen Akteur entwickelt. Das Unternehmen bietet Lösungen zur Erkennung und Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge, basierend auf Funkerkennung, KI, Sensorfusion und elektronischer Störung. Zum Portfolio zählen tragbare Störsender wie die DroneGun-Reihe, stationäre Systeme für kritische Infrastruktur und modulare Plattformen für militärische Führungssysteme. Die Produkte sind in über 40 Ländern im Einsatz und kommen auch in Konfliktzonen wie der Ukraine zum Einsatz.
Kapazitätsausbau für die Zukunft
Ende 2025 eröffnete DroneShield ein neues Werk in Alexandria, Sydney, das die Fertigungsfläche deutlich vergrößert. Mit 13 Millionen AUD Investition soll die Produktionskapazität bis Mitte 2026 auf 900 Millionen AUD und bis Ende 2026 auf 2,4 Milliarden AUD steigen. Damit positioniert sich das Unternehmen als potenzieller Großserienlieferant in einem bislang spezialisierten Markt.
Redaktion finanzen.at
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