Meta Platforms Aktie
WKN DE: A1JWVX / ISIN: US30303M1027
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30.07.2026 22:04:00
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Meta-Aktie nach enttäuschender Prognose abgestraft
Der Facebook-Konzern Meta Platforms hat die Wall Street mit seinem Ausblick auf das laufende Quartal enttäuscht.
Umsatzprognose bleibt hinter den Erwartungen zurück
Meta stellte für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Analysten hatten im Durchschnitt mit rund 63 Milliarden US-Dollar gerechnet.
Milliardeninvestitionen in KI gehen weiter
Bei der Prognose für die Investitionen in KI-Infrastruktur hob Meta lediglich das untere Ende der Spanne von 125 auf 130 Milliarden US-Dollar an. Die erwartete Obergrenze der Kapitalinvestitionen blieb unverändert bei 145 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2025 investierte der Konzern dafür rund 72 Milliarden US-Dollar.
Meta-Chef Mark Zuckerberg verfolgt das Ziel, Rivalen wie den ChatGPT-Entwickler OpenAI, Alphabet und Elon Musks KI-Unternehmen xAI im Bereich Künstliche Intelligenz zu überflügeln. Dafür ist er bereit, viele Milliarden Dollar zu investieren - selbst auf die Gefahr hin, zu viele Rechenzentrumskapazitäten aufzubauen. Einige Experten und Anleger bezweifeln allerdings, dass sich diese Ausgaben langfristig auszahlen werden.
Werbegeschäft finanziert den KI-Ausbau
Die hohen Investitionen werden weiterhin vom boomenden Werbegeschäft getragen. Im vergangenen Quartal steigerte Meta den Umsatz im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 60,8 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich erzielte der Konzern einen Gewinn von 15,85 Milliarden US-Dollar und damit 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Nutzerbasis wächst weiter
Auf mindestens eine Meta-App griffen zuletzt 3,6 Milliarden Nutzer zu. Drei Monate zuvor waren es noch 3,56 Milliarden gewesen. Zum Konzern gehören neben Facebook auch der Chatdienst WhatsApp, die Foto- und Videoplattform Instagram sowie Threads, eine Alternative zum Kurznachrichtendienst X.
Meta-Aktie sackt ab
Die Meta-Aktie wird am Donnerstag nach Zahlen von Anlegern fallen gelassen
Die Anleger dürften dabei nicht zuletzt das Thema Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) und Rentabilität im Auge haben.
Die Meta-Aktie verlor am Donnerstag im Handel an der NASDAQ 7,95 Prozent auf 539,03 US-Dollar. Mit Blick auf das laufende Jahr würde sich der 11-prozentige Verlust der Aktie (Stand Vortag) damit kräftig ausweiten.
Zu Meta äußerten sich mehrere Analysten verhalten, zumal der Konzern für das laufende Quartal einen Umsatz von 61 bis 64 Milliarden Dollar in Aussicht stellte, während Analysten im Schnitt mit rund 63 Milliarden gerechnet hatten.
Laut Jefferies-Experte Thill etwa, hat dieser Tech-Gigant zwar mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen leicht übertroffen, doch zu den Investitionen in KI äußerte er sich kritisch: Der massive Ausbau schreite weiter voran, noch bevor sich konkrete Erträge abzeichneten. "Da keine Cloud-Deals angekündigt wurden und sich das Wachstum im dritten Quartal voraussichtlich erneut verlangsamen wird, bleibt die langfristige Kapitalrendite umstritten."
JPMorgan-Analyst Dough Anmuth bemängelte, dass es bei Meta an Klarheit gefehlt habe zu Produkt-Pipeline und Ausgabenplanung, auch wenn er das Potenzial etwa bei der Weiterentwicklung von Modellen und neuer Möglichkeiten der KI-Monetarisierung nach wie vor positiv sehe. "Investoren hatten sich mehr Klarheit über den Zeitplan und den Umfang neuer Geschäftsmöglichkeiten erhofft. Wir erfuhren jedoch kaum Neues", resümierte er.
Zudem habe sich Meta nicht zu den Investitionsausgaben für 2027 geäußert. Es sei nur darauf hingewiesen worden, dass der Fokus auf der Maximierung der Kapazitäten für 2026 und 2027 liege, während es für 2028 und die Folgejahre mehr Flexibilität geben werde. "Wir gehen daher davon aus, dass Meta kurzfristig weiterhin massiv investieren wird", schrieb Anmuth und erwartet angesichts seiner weitgehend beibehaltenen Umsatzschätzungen erhöhten Druck auf den für Aktionäre viel beachteten freien Barmittelzufluss.
Claudia Stephan, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.at mit Material von dpa-AFX
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Nachrichten zu Meta Platforms (ex Facebook)
Analysen zu Meta Platforms (ex Facebook)
| 03.08.26 | Meta Platforms Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 30.07.26 | Meta Platforms Kaufen | DZ BANK | |
| 30.07.26 | Meta Platforms Buy | UBS AG | |
| 30.07.26 | Meta Platforms Outperform | RBC Capital Markets | |
| 30.07.26 | Meta Platforms Neutral | JP Morgan Chase & Co. |
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| Meta Platforms (ex Facebook) | 496,35 | 1,72% |
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