07.01.2013 14:01:33
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte
MONTAG: In Russland bleiben die Börsen wegen Neujahrs- und Weihnachtsfeierlichkeiten noch bis einschließlich Montag geschlossen.
+++++ MÄRKTE AKTUELL (13.25 Uhr) +++++
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.711,25 -0,06% S&P-500-Future 1.455,70 -0,14% Euro-Stoxx-50 2.698,76 -0,39% Stoxx-50 2.648,00 -0,19% Dax 7.731,73 -0,57% FTSE 6.069,63 -0,33% CAC 3.706,47 -0,63% Nikkei-225 10.599,01 -0,83% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 143,07 +19+++++ AUSBLICK Aktien USA +++++
Der US-Handel dürfte am Montag erneut von der wieder aufflammenden Fiskaldebatte belastet werden und mit einem kleinen Minus starten, erwartet Fawad Razaqzada von GFT. "Nachdem die Republikaner am Wochenende im Fiskalstreit erneut Stärke gezeigt haben, dürfte die Stimmung an der Börse erneut von der Debatte gehemmt werden", glaubt er. Jegliche Neuigkeiten aus Washington dürften auch deswegen genau unter die Lupe genommen werden, weil aus Konjunktursicht keine neuen Daten angekündigt sind.
Bei den Einzelwerten dürften wie bereits in Europa die Bankenaktien überdurchschnittlich abschneiden, nachdem die Regulierungsbehörden in Basel die Vorschriften für die Liquiditätsausstattung der Finanzinstitute gelockert haben. Aktien wie Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley gewinnen in Frankfurt zwischen 1,6 und 4 Prozent an Wert.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++
Keine wichtigen Termine angekündigt
+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++
Bankenaktien sind der Renner an Europas Börsen. Vier Jahre länger als bislang geplant haben Europas große Geldhäuser nun Zeit, um straffere Regeln umzusetzen. Erst 2019 statt 2015 müssen sie die Vorgaben der weltweiten Bankenregulierer umgesetzt haben. Das lässt die Kurse von Deutscher Bank, Societe Generale, UniCredit und Co zwischen einem und knapp fünf Prozent anziehen. Der Stoxx-600-Bankensektor führt mit einem Plus von 1,6 Prozent die Gewinner bei den Branchen klar an. Die Börsen konsolidieren derweil auf hohem Niveau. Am Dienstagabend gibt der US-Aluminiumkonzern Alcoa den Startschuss für die Saison der Quartalsberichte in den USA. Am Donnerstag berät die EZB über die Leitzinsen und die Geldpolitik. Vor diesen beiden Ereignissen mangelt es an Impulsen.
+++++ Devisen +++++
DEVISEN zuletzt '+/- % Mo, 8.00 Uhr Fr, 17.50 Uhr EUR/USD 1,3035 -0,05% 1,3042 1,3055 EUR/JPY 114,5503 0,05% 114,4926 115,0852 EUR/CHF 1,2087 -0,02% 1,2089 1,2085 USD/JPY 87,8950 0,13% 87,7770 88,1450 GBP/USD 1,6063 0,16% 1,6037 1,6043 Am Devisenmarkt kann sich der zuletzt immer stärker unter Druck geratene Yen ein wenig Luft verschaffen. Sowohl zum US-Dollar als auch zum Euro erholt sich die japanische Währung etwas. Zum Dollar hatte der Yen zuletzt auf den tiefsten Stand seit Juli 2010 abgewertet und zum Euro auf den niedrigsten Stand seit Juli 2011. Konjunkturprogramme der neuen Regierung Japans und vor allem die Aussicht auf eine immer lockerere Geldpolitik der Bank of Japan hatten den Yen schwer belastet.
+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++
Wenig hat sich am Montag an den Börsen in Ostasien getan. Zum Anfang der Woche orientierte sich der Handel weitgehend an den wenig inspirierenden US-Vorgaben. Der Blick vieler Akteure richte sich bereits auf den kommenden Sonntag, wenn China seine BIP-Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht, hieß es. In Hongkong legten einige Bankenaktien zu, während sich der Gesamtmarkt kaum veränderte. Händler begründeten dies zum einen damit, dass die Bankenregulierer ihre Pläne zur Schaffung eines sichereren Finanzsystems abgeschwächt haben. Zum anderen profitierten die Kurse der in Hongkong notierten Bankenaktien von einer Erhöhung der Kursziele um 19 Prozent durch die Deutsche Bank. HSBC Holdings legten um 1,3 Prozent zu, Standard Chartered um 0,9 Prozent und Bank of Communications um 0,5 Prozent.
+++++ CREDIT +++++
Mit rückläufigen Risikoprämien bei Banken reagiert der europäische Kreditmarkt am Montag auf die Basel-III-Einigung vom Wochenende. Die ursprünglichen Kapitalanforderungen seien sehr strikt gewesen, kommentiert ein Analyst. Die neuen Regeln erhöhten die Flexibilität der Banken. So könnten sie nun etwa Aktienbestände dem Liquiditätspuffer zurechnen, heißt es.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR
Bayer beantragt erweiterte Zulassung für Augenmittel in Japan
Die Pharmasparte von Bayer hat bei der japanischen Arzneimittelbehörde die erweiterte Zulassung für ihr Mittel Aflibercept (VEGF Trap-Eye) beantragt. Das Medikament soll hier auch gegen Makula-Ödeme nach einem Zentralvenenverschluss der Netzhaut eingesetzt werden dürfen, teilte Bayer mit.
Chinesischer Staatsfonds CIC dementiert Einstieg bei Daimler - Kreise
Der Staatsfonds CIC spreche nicht über einen Anteilskauf sagte eine mit der Situation vertraute Person, die damit einen anders lautenden Pressebericht zurückwies. Die Zeitung Financial Times hatte unter Berufung auf die chinesische Zeitung People's Daily geschrieben, CIC wolle einen Anteil von vier bis zehn Prozent an Daimler kaufen.
T-Systems erhält Millionenauftrag von EADS
Die Telekom-Tochter T-Systems zieht einen weiteren Millionen-Auftrag an Land. Für den europäischen Flugzeugbauer und Rüstungskonzern EADS wird T-Systems rund 150.000 PC-Arbeitsplatzsysteme betreiben.
United Internet legt neues Aktienrückkaufprogramm auf
Der Internetdienstleister United Internet will mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm erneut Geld an seine Aktionäre zurückgeben. Zuvor werden die bereits erworbenen 15 Millionen eigenen Aktien eingezogen, wie das TecDAX-Unternehmen mitteilte. Das Grundkapital wird so um 15 auf 200 Millionen Euro herabgesetzt.
IPO/LEG Immobilien strebt ersten Börsengang 2013 an
Das Düsseldorfer Wohnungsunternehmen LEG Immobilien kündigte an, eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse anzustreben. Als Datum eines IPO nannte LEG zwar nur das erste Halbjahr, üblicherweise folgt eine Erstnotiz aber bereits innerhalb von vier Wochen nach der Ankündigung.
Air France startet Billigflugoffensive
Die französische Linienfluggesellschaft Air France nimmt mit Billigangeboten den Wettbewerb im umkämpften Markt der Inlands- und Europa-Flüge auf. Einfache Flüge innerhalb Frankreichs und zu europäischen Zielen würden ab 49 Euro angeboten, sagte ein Sprecher der Gesellschaft.
Südkoreanische LG legt sich bei Investitionen kräftig ins Zeug
Der südkoreanische Mischkonzern LG Group stellt sich der Konkurrenz des Platzhirschen Samsung sowie der gebeutelten japanischen Elektronikkonzerne und nimmt in großem Stil Geld in die Hände. Die Investitionen in der Elektroniksparte sollen um knapp ein Drittel auf 13,4 Billionen Won oder umgerechnet rund 9,6 Milliarden Euro anwachsen.
=== Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/hhb/gos(END) Dow Jones Newswires
January 07, 2013 07:30 ET (12:30 GMT)
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