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22.10.2024 07:32:45
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
US-ANLEIHEN
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 4,03 +6,8 3,96 -39,5
5 Jahre 3,98 +9,9 3,88 -1,9
7 Jahre 4,08 +10,6 3,97 11,0
10 Jahre 4,19 +11,4 4,08 31,2
30 Jahre 4,50 +10,2 4,40 52,9
Die Renditen zogen kräftig an. Allerdings waren die Zinsen zuletzt auch deutlicher gesunken. Der Druck auf die US-Notenbank, die Zinsen weiter aggressiv zu senken, lasse angesichts einer unverändert robusten Konjunktur nach, hieß es zur Erklärung. Dazu gesellten sich Überlegungen, dass bei einem Wahlsieg von Donald Trump angesichts dessen fiskalpolitischer Pläne der Spielraum für Zinssenkungen geringer wäre. Am Zinsterminmarkt bröckelte die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung Anfang November ab. Sie lag zuletzt aber immer noch bei rund 87 Prozent.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mo, 18:22 % YTD
EUR/USD 1,0822 +0,1% 1,0816 1,0820 -2,0%
EUR/JPY 163,29 +0,2% 163,04 162,85 +4,9%
EUR/CHF 0,9364 -0,0% 0,9367 0,9368 +0,9%
EUR/GBP 0,8323 -0,1% 0,8329 0,8333 -4,1%
USD/JPY 150,89 +0,1% 150,74 150,52 +7,1%
GBP/USD 1,3003 +0,1% 1,2986 1,2982 +2,2%
USD/CNH 7,1348 -0,0% 7,1358 7,1376 +0,2%
Bitcoin
BTC/USD 67.524,25 -0,4% 67.802,05 66.981,70 +55,1%
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags
Die steigenden Marktzinsen stützten den Dollar, der Dollarindex stieg um knapp 0,5 Prozent. Zugleich schwächelte der Euro in der Breite. Die EZB könnte die Zinssätze schneller senken als bisher erwartet, wie Fitch Ratings in einer aktuellen Prognose feststellte. Denn die Inflation in der Eurozone sei schneller als erwartet gesunken und auch die Inflation im Dienstleistungssektor habe endlich nachgelassen. Dazu kühlten sich die Arbeitsmärkte ab. Der Euro fiel auf 1,0816 Dollar zurück.
++++ ROHSTOFFE +++++
ÖL
ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 70,35 70,56 -0,3% -0,21 -0,4%
Brent/ICE 73,96 74,29 -0,4% -0,33 -1,4%
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags
Neue Stimuli in China stützten unter anderem die in der Vorwoche noch stark gesunkenen Erdölpreise. Sie stiegen um bis zu 1,7 Prozent. Zudem schürten neue israelische Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon Spekulationen über Angebotsausfälle.
METALLE
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.734,00 2.719,70 +0,5% +14,30 +32,6%
Silber (Spot) 34,19 33,83 +1,1% +0,37 +43,8%
Platin (Spot) 1.011,95 1.007,50 +0,4% +4,45 +2,0%
Kupfer-Future 4,37 4,33 +0,8% +0,03 +10,4%
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags
Der Goldpreis kam vor dem Hintergrund der steigenden Zinsen und des festeren Dollar im US-Handel von seinem Rekordhoch ganz leicht zurück.
+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 17.30 UHR +++++
STEUEREINNAHMEN DEUTSCHLAND
Die deutschen Steuereinnahmen sind im September deutlich um 6,9 Prozent gestiegen und haben damit ihre Aufwärtsbewegung vom Vormonat fortgesetzt. Der Bund verbuchte im September 7,1 Prozent mehr an Steuereinnahmen und erreichte ein Aufkommen von 37,6 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 39,6 Milliarden Euro 8,2 Prozent mehr Steuern ein. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im September auf rund 86,2 Milliarden Euro.
AUTOABSATZ EUROPA
Der europäische Automarkt ist im September weiter geschrumpft, allerdings im Vergleich zum August mit einem geringeren Tempo. Die Neuzulassungen in der EU, der Freihandelszone Efta und Großbritannien sanken um 4,2 Prozent auf 1,118 Millionen Fahrzeuge. Im August lag das Minus noch bei 16,5 Prozent.
USA - Geldpolitik
- Die US-Notenbank könnte nach Ansicht von Neel Kashkari, Präsident der Notenbankfiliale in Minneapolis, gezwungen sein, auf hohe Haushaltsdefizite zu reagieren, indem sie die Zinssätze im Laufe der Zeit auf einem höheren Niveau hält. "Wenn das Defizit weiter wächst und wächst und wächst, würde das unter sonst gleichen Bedingungen wahrscheinlich bedeuten, dass das Zinsniveau höher ist", sagte der Notenbanker.
- Trotz der zuletzt starken Wirtschaftsdaten scheinen weitere Zinssenkungen immer noch der richtige Weg für die US-Notenbank zu sein, so die Einschätzung der Präsidentin der Federal Reserve Bank of San Francisco, Mary Daly. Sowohl das Wirtschaftswachstum als auch der Arbeitsmarkt haben sich in diesem Herbst stabiler entwickelt als von vielen Analysten erwartet. Diese Widerstandsfähigkeit bedeute aber nicht, dass die Federal Reserve die Zinsen stabil halten sollte, sagte Daly. "Ich habe keine Informationen gesehen, die darauf hindeuten würden, dass wir die Zinsen nicht weiter senken würden", sagte sie.
METRO
rechnet unter dem Strich im Gechäftsjahr mit einem Verlust und ist nun pessimistischer für das EBITDA. Dieses wird jetzt "am unteren Ende des Prognosekorridors" von bis 50 Millionen über bis 100 Millionen Euro unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 1,163 Milliarden Euro gesehn. Beim Umsatz wurde im Schlussquartal nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzplus von 5,9 Prozent erzielt. Das liegt in der oberen Hälfte der Zielspanne von 3 bis 7 Prozent. Metro hatte bereits in Aussicht gestellt, dass man erneut keine Dividende ausschütten werde, wenn das Ergebnis bei Null oder darunter liegen sollte.
TRATON
hat im dritten Quartal die Rendite weiter verbessert. Die Jahresprognose wurde bekräftigt. Das operative bereinigte Ergebnis legte nach vorläufigen Zahlen auf 1,14 (Vorjahr: 0,955) Milliarden Euro zu, verglichen mit einem von Traton mitgelieferten Delta-Konsens von 1,026 Milliarden. Die bereinigte operative Rendite erreichte 9,6 (8,4) Prozent gegenüber dem Konsens von 8,7 Prozent. Der Netto-Cashflow belief sich auf 1,279 (0,649) Milliarden Euro. Hier lautet der Konsenswert auf 808 Millionen Euro.
STEICO
hat in den ersten neun Monaten Umsatz und EBIT erhöht, gewinnseitig auch dank höherer Erträge aus Währungsabsicherung. Steico erzielte einen Umsatz von 291 (Vorjahr: 282,4) Millionen Euro und ein EBIT von 47,9 (25,7) Millionen Euro. Für 2024 rechnet Steico nun mit einem Umsatz von rund 375 Millionen Euro, rund 3 Prozent über der bisherigen Prognose. Das EBIT sieht Steico nun bei 53 bis 55 statt bei 45 bis 50 Millionen Euro.
HSBC
Europas größte Bank nach Marktwert wird ab dem 1. Januar in vier Geschäftsbereichen arbeiten, um doppelte Prozesse zu reduzieren und die Entscheidungsfindung zu verbessern. Die vier Geschäftsbereiche sind Hongkong, Großbritannien, Corporate and Institutional Banking, International Wealth und Premier Banking.
LOGITECH
Der Umsatz wuchs im zweiten Geschäftsquartal um 6 Prozent auf 1,12 Milliarden US-Dollar. Die Bruttomarge lag bei 43,6 Prozent, 210 Basispunkte höher als im zweiten Quartal des Vorjahres. Der GAAP-Betriebsgewinn betrug 161 Millionen US-Dollar, ein Plus von 3 Prozent. Der Gewinn pro Aktie erreichte 0,95 US-Dollar, ein Anstieg um 10 Prozent zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr traut sich Logitech nun einen Umsatz von 4,39 bis 4,47 Milliarden Dollar zu. Bislang hatte die Prognose auf 4,34 bis 4,43 Milliarden gelautet. Bereinigt (Non-GAAP) soll der Betriebsgewinn 720 bis 750 Millionen statt 700 bis 730 Millionen Dollar erreichen.
MOLLER-MAERSK
hat die Jahresprognose zum bereits vierten Mal in diesem Jahr erhöht, nachdem das Unternehmen im dritten Quartal dank starker Frachtnachfrage und Kapazitätsengpässen aufgrund der Unterbrechungen im Roten Meer einen Umsatzsprung und einen Anstieg des bereinigten Gewinns verzeichnete. Der Containerschifffahrtsriese rechnet nun mit einem bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 11 bis 11,5 statt wie zuvor 9 bis 11 Milliarden Dollar.
NIKE
hat seine exklusive Ausrüstungspartnerschaft sowohl mit der US-National Basketball Association (NBA) als auch mit der US-Women's National Basketball Association (WNBA) verlängert. Der Konzern teilte mit, dass er eine Verlängerung seiner globalen Partnerschaft in den Bereichen Ausstattung, Merchandising, Marketing und Inhalte für 12 Spielsaisons unterzeichnet hat. Damit ist Nike der einzige Ausrüster der Spielerinnen und Spieler in der NBA, WNBA und NBA G League.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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(END) Dow Jones Newswires
October 22, 2024 01:32 ET (05:32 GMT)
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