09.03.2026 07:33:45

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 5.125,84 -0,9 -44,08 5.169,92

Silber 84,53 +0,2 0,20 84,33

Platin 2.130,40 -0,2 -4,95 2.135,35

Gold war im US-Handel gesucht mit dem sich ausweitenden Konflikt im Nahen Osten und den schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Für das Edelmetall ging es 1,7 Prozent auf 5162 Dollar nach oben.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 105,00 +15,5 14,10 90,9

Brent/ICE 108,06 +16,6 15,37 92,69

Die Ölpreise stiegen im US-Handel am Freitag weiter stark an, Brent um 8 Prozent auf 92,27 Dollar. Die US-Sorte WTI verteuerte sich sogar um 12 Prozent. Das waren die höchsten Niveaus seit Ausbruch des Krieges am vergangenen Wochenende. Hintergrund ist, dass kaum noch Öl durch die von Iran kontrollierte Straße von Hormus kommt. Das führt dazu, dass Ölförderer wie Kuwait die Produktion drosseln müssen, weil sie keine Lagerkapazitäten mehr für das aufgestaute Öl haben. Im Montagshandel setzt sich der Aufwärtstrend dramatisch fort mit weiteren Anstiegen um rund 25 Prozent (siehe Tagesthema).

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

CHINA - Inflation

Die Verbraucherpreisinflation in China ist im Februar stärker gestiegen als erwartet, bedingt durch den Nachfrageschub durch die Feiertage rund um das Neujahrsfest. Der Verbraucherpreisindex stieg um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem das Plus im Januar noch 0,2 Prozent betragen hatte. Damit wurde der höchste Stand seit fast drei Jahren erreicht. Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus nur 0,9 Prozent gerechnet. Die Kerninflation stieg um 1,8 Prozent, nach 0,8 Prozent im Januar. Unterdessen sank der Erzeugerpreisindex um 0,9 Prozent. Damit verringerte sich der Rückgang im Vergleich zum Minus von 1,4 Prozent im Januar.

DEUTSCHLAND - Politik

Die Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir gehen als Wahlsieger aus der Landtagswahl in Baden-Württemberg hervor. Sie kamen laut dem vorläufigen Endergebnis auf 30,2 Prozent der Stimmen. Die CDU erreichte 29,7 Prozent, womit alles auf eine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition hindeutet. Die AfD verdoppelt ihr Ergebnis mit 18,8 Prozent, die SPD stürzt auf ein historisches Tief bei Landtagswahlen bundesweit und ist gerade noch so im Landtag vertreten mit 5,5 Prozent. FDP (4,4 Prozent) und Linke (4,4 Prozent) scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde.

USA - Zollpolitik

Die US-Regierung will innerhalb der nächsten 45 Tage ein elektronisches Verfahren einrichten, über das Importeure Rückerstattungen für Zölle beantragen können. Dies geht aus einem Gerichtsdokument hervor. Darin heißt es von der Regierung, dass die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) "nicht in der Lage" sei, eine frühere Anordnung eines Richters zur automatischen Abwicklung der Rückzahlungen zu erfüllen.

USA - Geldpolitik

Susan Collins, Präsidentin der Federal Reserve von Boston, hat ihre Ansicht bekräftigt, dass die Notenbank die Zinsen für einige Zeit auf ihrem derzeitigen, leicht restriktiven Niveau belassen sollte. Austan Goolsbee, Präsident der Chicagoer Fed, erklärte, dass ein anhaltender Anstieg der Arbeitslosenquote zusammen mit einem Ölpreisschock "genau jene Art von stagflationärem Umfeld schaffen würde, das für eine Zentralbank so unangenehm ist wie kaum ein anderes".

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 09, 2026 02:34 ET (06:34 GMT)

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