14.04.2026 07:30:46

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Die Spitzen der Internationalen Energieagentur (IEA), des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank haben sich am Montag getroffen, um die Auswirkungen des anhaltenden Nahostkonflikts zu erörtern und mögliche Unterstützungsmaßnahmen für einige Länder zu koordinieren. Sie bezeichneten die Lage als "sehr ungewiss".

Nach Ansicht des Leiters des Financial Stability Board (FSB), einer internationalen Organisation zur Überwachung des globalen Finanzsystems, könnte die anhaltende Krise im Nahen Osten der Weltwirtschaft einen dreifachen Schlag versetzen. Er berge potenzielle Risiken für Staatsanleihen, Vermögensbewertungen und Private Credit. "Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass sich mehrere Schwachstellen gleichzeitig herauskristallisieren, wodurch die Gefahr für die Finanzstabilität und die Bereitstellung kritischer Finanzdienstleistungen verstärkt würde", erklärte FSB-Chairman Andrew Bailey in einem offenen Brief an die Finanzvertreter der G20. Bailey ist zudem Gouverneur der Bank of England.

Der Flugzeugträger USS George H.W. Bush ist auf dem Weg in den Nahen Osten, um sich der Operation Epic Fury anzuschließen, wie zwei US-Offizielle mitteilten. Die Bush ist der dritte Flugzeugträger, der für den Krieg gegen den Iran in die Region verlegt wird.

KONJUNKTUR CHINA

Das chinesische Exportwachstum hat sich im März nach einem starken Jahresstart spürbar verlangsamt. Die Ausfuhren stiegen um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, nachdem sie im Zeitraum Januar und Februar noch um 21,5 Prozent zugelegt hatten. Vom Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 8,0 Prozent gerechnet. Die Importe legten dagegen um 27,8 Prozent zu nach einem Anstieg um 19,8 Prozent in den ersten beiden Monaten. Hier hatten die Ökonomen 7,0 Prozent Wachstum prognostiziert. Der Handelsbilanzüberschuss betrug im März 51,13 Milliarden US-Dollar und lag damit unter der Konsensprognose von 113 Milliarden Dollar.

LUFTHANSA

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo will die Lufthansa Group in dieser Woche erneut bestreiken. Nur drei Tage nach einem eintägigen Warnstreik kündigte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) an, am Mittwoch und Donnerstag alle Abflüge der Kernmarke Lufthansa von den Flughäfen Frankfurt und München sowie alle Abflüge der Lufthansa Cityline von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover zu bestreiken.

MBB

erhöht ihr Aktienrückkaufprogramm 2025 von 22 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro. Zudem wird die Laufzeit des Aktienrückkaufprogrammes bis zum 22. Mai 2026 verlängert.

NORDEX

Der Auftragseingang ist im ersten Quartal leicht gesunken. Wie der Hersteller von Windkraftanlagen mitteilte, verzeichnete er in den ersten drei Monaten Projekte im Volumen von 1,869 Gigawatt nach 2,182 Gigawatt im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Megawatt Leistung sei auf 0,91 Millionen Euro von 0,87 Millionen Euro gestiegen.

LVMH

erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 19,12 Milliarden Euro. Dies entsprach einem organischen Wachstum von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Wachstumsrate entsprach der des Vorquartals, das das wichtige Weihnachtsgeschäft umfasste. Der Umsatz lag jedoch laut Visible Alpha unter den Konsensschätzungen von 19,49 Milliarden Euro.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/cbr/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 14, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

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