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17.04.2026 07:30:49
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:40 Uhr
EUR/USD 1,1782 +0,0 0,0001 1,1781 1,1775
EUR/JPY 187,92 +0,2 0,4400 187,4800 187,4300
EUR/CHF 0,9227 -0,0 -0,0003 0,9230 0,9228
EUR/GBP 0,8712 +0,1 0,0004 0,8708 0,8702
USD/JPY 159,47 +0,2 0,2900 159,1800 159,1600
GBP/USD 1,352 -0,0 -0,0004 1,3524 1,3526
USD/CNY 6,8246 +0,1 0,0038 6,8208 6,8208
USD/CNH 6,8251 +0,1 0,0041 6,8210 6,8227
AUS/USD 0,7169 +0,1 0,0009 0,7160 0,7161
Bitcoin/USD 74.712,92 -0,7 -523,50 75.236,42 74.423,60
Der Dollar-Index legte um 0,2 Prozent zu. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass noch Unsicherheit herrsche über den Zeitpunkt der erwarteten neuen Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.803,09 +0,3 15,31 4.787,78
Silber 79,09 +0,9 0,69 78,41
Platin 2.087,98 +0,1 2,07 2.085,91
Gold hatte sich im Handelsverlauf zwar von dem Vortagesminus erholt, zeigte sich aber zur Schlussglocke dann unverändert bei 4.790 Dollar je Feinunze. "Die Bewegung bei Gold wurde durch ein Umfeld unterstützt, in dem Anleger ein Gleichgewicht zwischen Risikoanlagen und sicheren Anlageinstrumenten suchen", meinte Antonio Di Giacomo von XS.com. Er fügt hinzu, Gold habe in den letzten Wochen bei höherer Handelsvolatilität Widerstandsfähigkeit gezeigt. Die Haltung gegenüber Edelmetallen sei jedoch nach wie vor eher spekulativ als eine Entscheidung für einen sicheren Hafen.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 93,33 -1,4 -1,36 94,69
Brent/ICE 98,09 -1,3 -1,30 99,39
Die Ölpreise legten wieder deutlicher zu. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg zur Schlussglocke um 3,2 Prozent auf 98,09 US-Dollar. Die USA haben erklärt, dass sie mit dem Iran in Verbindung stehende Schiffe auch außerhalb des Nahen Ostens verfolgen und die Blockade so lange wie nötig fortsetzen werden. "Die USA erhöhen den Druck auf den Iran, indem sie seine Ölexporteinnahmen unterbinden", so die Analysten von DNB. Unterdessen gebe es "immer noch keine Garantie, dass der Waffenstillstand verlängert wird." Im asiatischen Handel kommen die Ölpreise wieder leicht zurück.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
Nach Aussage von US-Präsident Trump könnten die USA an diesem Wochenende Gespräche mit dem Iran führen. "Vielleicht am Wochenende", sagte er vor Reportern auf die Frage nach potenziellen Verhandlungen. "Wir sind sehr nah dran, einen Deal zu machen", fügte Trump hinzu. Auf die Frage, ob er plane, den Waffenstillstand mit dem Iran zu verlängern, sagte Trump, er hoffe auf einen baldigen Abschluss. "Wir kommen sehr gut voran, das kann ich Ihnen sagen", sagte er. "Vielleicht wird es schon vorher passieren. Ich bin mir nicht sicher, ob er [der Waffenstillstand] verlängert werden muss."
ISRAEL / LIBANON
Laut US-Präsident Donald Trump haben Israel und der Libanon eine Vereinbarung über einen zehntägigen Waffenstillstand getroffen, der am Donnerstagabend in Kraft treten soll.
GELDPOLITIK USA
Fed-Gouverneur Stephen Miran erklärte auf einem Wirtschaftsforum, er überdenke seine Zinssenkungsprognose für das Jahr. Er reduziere seine Prognose von vier auf möglicherweise drei Senkungen. Zudem räumte er ein, dass die Inflationslage schon vor Beginn des Krieges mit dem Iran komplizierter geworden sei.
ALSTOM
hat in seinen vorläufigen Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2026 einen höheren Umsatz ausgewiesen, der auf einen robusten Auftragseingang zurückzuführen ist. Der Umsatz kletterte im per 31. März beendeten Geschäftsjahr auf berichteter Basis um 4 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro. Die Auftragseingänge kletterten demnach um 39 Prozent auf 27,6 Milliarden Euro.
STELLANTIS / MICROSOFT
Microsoft und der europäische Automobilhersteller Stellantis wollen bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), Cybersicherheit sowie dem Aufbau von Ingenieurskapazitäten zusammenarbeiten. Im Rahmen der auf fünf Jahre angelegten Partnerschaft wird Stellantis Microsoft Azure zur Modernisierung seiner Infrastruktur nutzen, mit dem Ziel, die Fläche der Rechenzentren bis 2029 um 60 Prozent zu reduzieren.
NETFLIX
Der US-Streamingdienst hat mit seinem Ergebnis und Umsatz für das erste Quartal zwar die Analystenerwartungen übertroffen, mit dem Ausblick für das laufende Zweitquartal allerdings enttäuscht. Zudem wird Mitbegründer und Chairman Reed Hastings zurücktreten, um sich "seiner Philanthropie und anderen Bestrebungen zu widmen".
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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April 17, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)
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