04.05.2026 07:39:41

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Fest - Im Fokus standen Quartalsergebnisse meist starke Zahlen wichtiger Technologieunternehmen, während Konjunkturdaten in unterschiedliche Richtungen zeigten. Alphabet meldete einen Umsatzanstieg von 22 Prozent und einen Sprung des Nettogewinns um 81 Prozent. Die Aktie gewann 10 Prozent. Meta berichtete den größten vierteljährlichen Umsatzsprung seit fast fünf Jahren. Überschattet wurde dies aber davon, dass der Technologieriese noch mehr Geld in den Ausbau von KI-Rechenzentren investieren will. Meta sackten daher um 8,6 Prozent ab. Microsoft verloren 4 Prozent. Der Softwaregigant informierte über starkes Cloud-Wachstum und einen Anstieg der zahlenden KI-Abonnenten. Ähnlich wie bei Meta belasteten aber auch hier Investitionspläne. Bei Amazon waren Umsatz und Gewinn im ersten Quartal gestiegen, die Aktie gewann 0,7 Prozent. Sehr gut kamen Zahlen und eine Neuigkeit des Chipherstellers Qualcomm (+15,1%) an. Qualcomm will in den lukrativen Markt für Rechenzentren einsteigen. Caterpillar stiegen um 9,9 Prozent. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass die Nachfrage stark bleibe.

USA - ANLEIHEN

Freitag

US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief

2 Jahre 3,89 +0,01 3,90 3,85

5 Jahre 4,03 +0,01 4,04 3,97

10 Jahre 4,39 -0,00 4,40 4,34

Die Renditen blieben auf erhöhtem Niveau. Der Präsident der Minneapolis Fed, Kashkari, und sein Amtskollege aus Cleveland, Hammack, äußerten ihre Sorge über die kriegsbedingte Inflation und begründen damit, warum sie sich gegen eine Kommunikation der Zentralbank ausgesprochen hatten, die eine Zinssenkung als wahrscheinlichsten nächsten Schritt andeute.

Donnerstag

2 Jahre 3,88 -0,05 3,95 3,87

5 Jahre 4,02 -0,04 4,08 4,01

10 Jahre 4,39 -0,03 4,44 4,38

Der Anleihemarkt reagierte auf dem jüngst gestiegenen Niveau entspannt auf die Konjunkturdaten, die Renditen sanken leicht.

+++++ DEVISENMARKT +++++

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:29

EUR/USD 1,1726 +0,1 0,0006 1,1720 1,1691

EUR/JPY 183,88 -0,1 -0,1900 184,0700 187,2500

EUR/CHF 0,9157 -0,0 -0,0004 0,9161 0,9237

EUR/GBP 0,8629 NULL 0,0000 0,8629 0,8669

USD/JPY 156,78 -0,2 -0,2500 157,0300 160,2200

GBP/USD 1,3584 +0,1 0,0012 1,3572 1,3485

USD/CNY 6,8273 -0,2 -0,0102 6,8273 6,8380

USD/CNH 6,8201 -0,2 -0,0100 6,8292 6,8424

AUS/USD 0,7204 +0,0 0,0001 0,7203 0,7130

Bitcoin/USD 80.024,76 +1,4 1.122,35 78.902,41 76.240,38

Der Dollar legte am Freitag leicht zu - der Dollarindex stieg um 0,2 Prozent.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.596,61 -0,4 -17,01 4.613,62

Silber 75,21 -0,2 -0,13 75,34

Platin 1.997,30 +0,4 8,38 1.988,92

Beim Gold tat sich am Freitag im US-Handel wenig, der Preis sank um 0,3 Prozent.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 101,10 -0,8 -0,84 101,94

Brent/ICE 107,01 -1,1 -1,16 108,17

Die Ölpreise hielten sich klar im dreistelligen Bereich, nachdem sie am Vortag ein Hoch seit Ausbruch des Kriegs erreicht hatten, danach aber schnell wieder deutlicher zuurückgekommen waren. Das Fass der Rohölsorte Brent verbilligte sich um 1,9 Prozent.

+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR +++++

USA - Zollpolitik

US-Präsident Donald Trump plant höhere Einfuhrzölle auf EU-Fahrzeuge. Demnach werden die USA die Zölle von 15 auf 25 Prozent anheben. Er warf der EU vor, ein im vergangenen Jahr unterzeichnetes Handelsabkommen nicht einzuhalten.

ÖLFÖRDERUNG OPEC+

Die Opec+ hat sich am Sonntag bemüht, eine geschlossene Front zu zeigen und sich auf eine symbolische Erhöhung der Ölförderung geeinigt. Die Produktion soll im Juni um etwa 188.000 Barrel pro Tag erhöht werden. Es ist die dritte monatliche Steigerung in Folge und ein Signal an die Märkte, dass die Politik des Kartells von dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate aus der Organisation unberührt bleibt.

DEUTSCHE BANK

Die Ratingagentur Fitch hat den Ausblick auf positiv von stabil geändert und die Bonitätsnote "A-" bestätigt.

THYSSENKRUPP

Thyssenkrupp und Jindal Steel International legen ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an Thyssenkrupp Steel Europe vorerst auf Eis. Die ursprünglichen Grundannahmen und Voraussetzungen für eine mögliche Veräußerung der Stahlsparte hätten sich in den vergangenen Monaten deutlich geändert, erklärte Thyssenkrupp. Man sehe "große Fortschritte" bei der Neuausrichtung des Stahlsegments. Zugleich adressiere die Politik die Herausforderungen der Stahlindustrie zunehmend stärker. "Vor diesem vielversprechenden Hintergrund bleibt mittelfristig eine Verselbstständigung von Thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der Thyssenkrupp AG das erklärte Ziel".

DOUGLAS

hat im zweiten Geschäftsquartal deutlich schlechter abgeschlossen als erwartet und ist mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr pessimistischer. Im zweiten Quartal 2025/26 lief ein Nettoverlust im hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Millionenbereich auf. Analysten hatten im Konsens ein Minus von 9 Millionen Euro erwartet. Im gesamten Geschäftsjahr plant Douglas nun nur noch mit einem Konzernumsatz am unteren Ende der Prognose-Spanne von 4,65 bis 4,80 Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge sieht Douglas nun bei rund 16,0 nach bislang rund 16,5 Prozent.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 04, 2026 01:39 ET (05:39 GMT)

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