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Geändert am: 08.05.2026 15:33:25

ATX und DAX mit leichterer Tendenz -- Wall Street startet stärker -- Asiens Börsen machen letztlich Verluste

AUSTRIA

Anleger in Österreich zeigen sich am Freitag unsicher.

Der ATX startete 0,04 Prozent schwächer bei 5.939,02 Punkten in den letzten Handelstag der Woche und gibt anschließend weiter nach.

Der Wiener Aktienmarkt setzt am Freitag die Korrekturbewegung vom jüngsten Rekordhoch fort. Am Donnerstag war der Leitindex erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 6.000 Punkten geklettert, bevor die Gewinne im Verlauf wieder abschmolzen. Im Fokus bleibt die fragile Lage im Nahen Osten, wo Hoffnungen auf einen baldigen Frieden zuletzt erneut der Ernüchterung gewichen sind.

Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormuz beschossen. "US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung", teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) des US-Militärs auf der Plattform X mit. Das iranische Militär bestätigte Angriffe auf US-Kriegsschiffe und machte dafür US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.

US-Präsident Trump drängte den Iran, nun schnell eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Ansonsten werde das US-Militär iranische Einheiten in Zukunft noch viel härter und viel gewaltsamer treffen. Der Rückgang der Ölpreise setzte sich zuletzt ohnehin nicht mehr fort - in der Nacht zogen sie wieder etwas deutlicher an, wobei sich der Brent-Preis über 100 US-Dollar hält. Inzwischen meldeten auch die Vereinigten Arabischen Emirate wieder iranische Angriffe.

Die am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten sorgten bei den Anlegern kaum für Bewegung. Im April nahm die Zahl der Beschäftigten in den USA stärker zu als prognostiziert, während die Löhne etwas weniger deutlich stiegen als erwartet.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt bewegt sich unterhalb der Nulllinie.

Der DAX startete 0,88 Prozent schwächer bei 24.446,17 Zählern in den Freitagshandel. Im weiteren Verlauf geht es weiter abwärts.

Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird zurzeit auf die Probe gestellt: Zwischen den Kriegsparteien war es in der vergangenen Nacht wieder zu militärischen Spannungen gekommen. Die USA hatten Ziele auf dem iranischen Festland angegriffen. Der Iran hatte US-Militärschiffe mit Raketen und Schnellbooten attackiert. Beide Seiten widersprechen sich bei der Reihenfolge der jeweiligen Angriffe. Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank sieht wachsende Risiken für den jüngst KI-getriebenen und zunehmend sorglosen Markt, wenn der Iran-Konflikt ungelöst bleibe.

Die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts liess die Anleger am Nachmittag eher kalt. Die Beschäftigtenzahl in den Vereinigten Staaten stieg im April stärker als erwartet. Der Lohnzuwachs fiel etwas geringer aus als angenommen.

In der Berichtssaison ging es nach einigen heißen Tagen am Freitag gemächlicher zu.

WALL STREET

Anleger an den US-Börsen zeigen sich auch am Freitag in Verkaufslaune.

Der Dow Jones Industrial eröffnet die Sitzung marginale 0,03 Prozent im Minus bei 49.581,09 Punkten, dreht jedoch unmittelbar danach in die Gewinnzone.

Der NASDAQ Composite legt zu Beginn unterdessen 0,59 Prozent auf 25.958,12 Einheiten hinzu.

Im internationalen Kontext fallen die US-Aktienmärkte am Freitag mit positiven Vorzeichen auf. Während die Börsen in Europa mit Abschlägen darauf reagierten, dass Zusammenstöße zwischen den USA und dem Iran die Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben drohen, lassen sich in New York unmittelbar nach dem veröffentlichten Arbeitsmarktbericht Gewinne beobachten. Neben dem konjunkturellen Aspekt könne dieser den Anlegern auch neue Eindrücke für die Geldpolitik vermitteln.

Das Thema im Iran-Krieg ist am Freitag die wieder wackelnde Waffenruhe. Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Straße von Hormus hat das US-Militär als Vergeltung Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Das iranische Militär warf dann den USA vor, die ohnehin fragile Waffenruhe verletzt zu haben. Kurz darauf meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate die Abwehr neuer iranischer Angriffe.

Anleger machen sich am Freitag aber dennoch weiter Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts und setzen wie zuletzt vor allem auf US-Technologiewerte. Eckhard Schulte von MainSky Asset Management sieht in diesen eine "Gewinnmaschine" getrieben von der weiter gehenden "KI-Revolution". Während Halbleiter auf allen Ebenen knapp seien, würden Software-Werte wegen möglicher KI-Störeinflüsse von Anlegern gemieden.
Viele Aktien aus dem Chipsektor bleiben vor diesem Hintergrund begehrt.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitag im Minus.

In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,19 Prozent auf 62.713,65 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite derweil nahezu unverändert bei 4.179,95 Zählern.

In Hongkong sank der Hang Seng schlussendlich um 0,81 Prozent auf 26.411.81 Punkte.

Neue Spannungen im Nahost-Konflikt und Gewinnmitnahmen sorgten am Freitag an den Aktienmärkten in Ostasien für Verunsicherung und fallende Indizes. Der Iran hat nach Angeben des US-Militärs nahe der Strasse von Hormus Angriffe auf US-Kriegsschiffe mit Raketen, Drohnen und Kleinbooten unternommen, die abgewehrt wurden. US-Präsident Donald Trump sagte aber, der Waffenstillstand mit dem Iran sei weiterhin in Kraft.

Nach den kräftigen Gewinnen und teilweise Rekordhochs zuvor, halten sich die Abgaben aber in Grenzen bzw. haben sich im Handelsverlauf deutlich verringert. Auch bei den Ölpreisn fällt die Reaktion noch überschaubar aus.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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