22.05.2026 07:29:51

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Der US-Dollar bewegt sich am Morgen kaum. "Erhöhte US-Renditen und eine restriktivere Neubewertung der Fed werden in nächster Zeit voraussichtlich weiterhin auf den regionalen Devisenmärkten lasten", sagt MUFG-Analyst Lloyd Chan.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.527,57 -0,3 -13,93 4.541,50

Silber 76,53 -0,2 -0,16 76,70

Platin 1.957,55 -0,4 -8,36 1.965,91

Beim Goldpreis tat sich im US-Handel wenig, er gab minimal nach.

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 97,34 +1,0 0,99 96,35

Brent/ICE 104,09 +1,5 1,51 102,58

Nach einem volatilen Handel mit zur Mittagszeit stärker gestiegenen Preisen und im US-Handel wieder gefallenen verbilligte sich Brent-Öl unter dem Strich um ein halbes Prozent auf 104,50 Dollar. Hintergrund der Bewegungen war die wechselnde Nachrichtenlage zum Iran-Konflikt.

+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR +++++

USA - Geldpolitik

Der Präsident der Fed-Filiale Richmond, Thomas Barkin, hat erklärt, dass Zinserhöhungen nicht die eigentliche Ursache einer angebotsbedingten Inflation bekämpfen. Sollten die Inflationsschocks jedoch anhalten, habe die Fed möglicherweise keine andere Wahl, als zu reagieren.

PRIVATE EQUITY CHINA

Ausländische Private-Equity-Firmen ziehen sich nach Jahren milliardenschwerer Investitionen in Chinas Rechenzentrumsbranche zurück, nachdem sie auf den Boom des Cloud-Computings im Land gesetzt hatten. Politische und regulatorische Hürden erschweren es zunehmend, dass sich ausländische Investoren an digitaler Infrastruktur in China beteiligen. Princeton Digital Group, unterstützt von Warburg Pincus, bereitet laut drei mit dem Prozess vertrauten Personen den Verkauf ihrer China-Aktivitäten vor, der bis zu 1 Milliarde US-Dollar einbringen könnte. Damit reiht sich das Unternehmen in eine Serie von Ausstiegen globaler Fonds wie Bain Capital und Carlyle ein. (Financial Times)

IMMOBILIEN DEUTSCHLAND

Die Preise für Eigentumswohnungen dürften in weiten Teilen Deutschlands bis 2035 zulegen, obwohl der Immobilienmarkt derzeit schwächelt. Das zeigt der Wohnatlas der Postbank, den das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) jährlich für das Bonner Unternehmen erstellt. Die Kaufpreisprognose für alle 400 deutschen Städte und Kreise zeigt, dass die Experten im Durchschnitt ein inflationsbereinigtes Plus von 0,41 Prozent pro Jahr erwarten. In 13 Bundesländern werden die Preise demnach steigen. (Handelsblatt)

DIENSTWAGEN DEUTSCHLAND

Entscheidende Kräfte im Europaparlament wollen steuerlich begünstigte Verbrenner-Dienstwagen faktisch aus dem Markt drängen. Nach einem internen Entwurf, der dem Handelsblatt vorliegt, sollen EU-Staaten ab 2028 praktisch keine steuerlichen oder finanziellen Vorteile mehr für fossil betriebene Firmenwagen gewähren dürfen. Auch sollen die Dienstwagen größtenteils "Made in Europe"-Kriterien erfüllen. Zwar dürfte der Vorschlag in dieser Form kaum eine Mehrheit finden, doch gibt er im EU-Gesetzgebungsverfahren die Linien bei den Verhandlungen im Parlament vor. Auch die Mitgliedsländer beraten zurzeit über den Entwurf. (Handelsblatt)

ERNST RUSS

hat die Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Das EBIT wird nun zwischen 45 und 55 (bisher: 34 bis 44) Millionen Euro gesehen. Der Umsatzerlöse wird unverändert in einer Bandbreite zwischen 145 und 160 Millionen Euro erwartet. Die Anhebung resultiert aus der vereinbarten Veräußerung eines Containerschiffes sowie dem positiven Geschäftsverlauf des bisherigen Geschäftsjahres 2026.

IKB

Die Private-Equity-Gesellschaft Lone Star Funds befindet sich laut Insidern in einer frühen Phase der Prüfung eines Verkaufs der IKB Deutsche Industriebank AG - fast zwei Jahrzehnte nachdem sie in die deutsche Bank investiert hat. Der Verkauf stößt demnach bereits auf erstes Interesse potenzieller Bieter, darunter die französische Credit Agricole, wie eine der mit der Angelegenheit vertrauten Personen sagte. (Bloomberg)

DEUTSCHE BAHN

Der Bund hat bei der Sanierung der Strecke Hamburg - Berlin, die am 14. Juni mit sechswöchiger Verspätung wiedereröffnet wird, auf die Digitalisierung verzichtet. Für die Ausrüstung mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS wollte die EU der Bundesregierung 16,7 Millionen Euro zur Verfügung stellen, wie aus einer Übersicht der Kommission hervorgeht. Doch das Verkehrsministerium hat die in Aussicht gestellten Fördergelder nie in Anspruch genommen, sondern einfach liegen lassen, wie eine Antwort des Ministeriums auf eine Berichtsanforderung der Grünen-Haushaltspolitikerin Paula Piechotta zeigt. (Süddeutsche Zeitung)

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 22, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

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