26.05.2026 07:30:42

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Der Goldpreis stieg aufgrund eines schwächeren Dollars und des Optimismus, dass ein potenzieller Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran die Inflationsaussichten verbessern könnte. Für die Feinunze ging es um 1,4 Prozent auf 4.570 Dollar nach oben.

ÖL (Montag, 25. Mai)

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 92,03 -4,7 -4,57 96,6

Brent/ICE 98,54 +2,5 2,40 96,14

Die Ölpreise gaben am Montag kräftig nach in Reaktion auf die Nachricht, dass die USA und der Iran kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens über eine Verlängerung des Waffenstillstands um 60 Tage stehen sollen. Während dieser Zeit solle die Straße von Hormus wieder geöffnet werden und der Iran wieder Öl verkaufen dürfen, berichtete das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Das Barrel Brentöl verbilligte sich um 5,9 Prozent auf 97,46 Dollar.

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BESCHÄFTIGUNGSLAGE DEUTSCHLAND

Die Personalplanungen der Unternehmen in Deutschland waren im Mai wieder etwas positiver. Das zeigt das jüngste Ifo-Beschäftigungsbarometer, das dem Handelsblatt vorliegt. Der Wert stieg im Januar auf 93,9 Punkte - das ist der höchste Wert seit Juli des vergangenen Jahres. "Die Beschäftigungspläne sind nicht mehr ganz so restriktiv", sagte Klaus Wohlrabe, Chefstatistiker des Münchner Ifo-Instituts, dem Handelsblatt. "Trotzdem bleiben die Unternehmen aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung und der anhaltenden Unsicherheit bei ihren Personalplanungen zurückhaltend. Eine nachhaltige Erholung am Arbeitsmarkt zeichnet sich gegenwärtig noch nicht ab."

BANK OF JAPAN

hält an ihrem Kurs fest und strebt weitere Zinserhöhungen an, wie der stellvertretende Gouverneur der Notenbank sagte. Der Zeitpunkt und das Tempo der Zinserhöhung hingen jedoch von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Nahostkonflikts ab. "Angesichts der Tatsache, dass die aktuellen Realzinsen auf einem extrem niedrigen Niveau liegen, werden wir den Leitzins weiter anheben und den Grad der geldpolitischen Lockerung entsprechend den wirtschaftlichen, preislichen und finanziellen Entwicklungen anpassen", sagte Ryozo Himino am Dienstag vor einem Parlamentsausschuss.

EZB / KI / BANKEN

Die Europäische Zentralbank will Banken dazu drängen, die Arbeit zum Schutz ihrer IT-Systeme zu beschleunigen. Sie hat Banken für Dienstag zu einem Treffen einberufen, um über Cybersicherheitsrisiken zu diskutieren, die durch die neuesten KI-Modelle offengelegt wurden. Die EZB plant, den Ernst der Bedrohung für das Finanzsystem zu unterstreichen, die durch "Claude Mythos Preview" von Anthropic und ähnliche KI-Modelle aufgezeigt wurde. Gleichzeitig fordert sie US-Banken auf, die die neueste Technologie bereits nutzen, Informationen mit ihren europäischen Konkurrenten zu teilen, denen ein solcher Zugang fehlt. "Es gibt eine ganze Reihe von Themen im Bereich der Cybersicherheit, mit denen wir uns gemeinsam mit den Banken seit Jahren befassen und die alle noch gültig sind. Aber angesichts der Fortschritte bei der KI müssen diese schneller angegangen werden", sagte EZB-Direktor Frank Elderson der Financial Times.

PORSCHE

Der Sportwagenbauer steht vor einem tiefgreifenden Umbau seiner Führungs- und Konzernstruktur. Porsche-Chef Michael Leiters prüfe eine Verkleinerung des Vorstands, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Managementkreise. Auch könnten Ressorts zusammengelegt werden. Der Sportwagenbauer leidet unter wegbrechendem Geschäft in China und Amerika, schwachen Verkäufen von Elektroautos und hohen Kosten in seinen Werken. Porsches Gewinnmarge fiel im vergangenen Jahr auf nur noch gut ein Prozent - nach 18 Prozent vor drei Jahren. Im ersten Quartal gingen Umsatz, Absatz und Gewinn weiter deutlich zurück.

DEUTSCHE BAHN

will den privaten italienischen Zugbetreiber Italo von deutschen Gleisen fernhalten. Die Infrastruktur-Gesellschaft DB Infrago, die zum Konzern der Deutschen Bahn gehört, hat sich dagegen ausgesprochen, den Antrag des italienischen Unternehmens auf den Markteintritt zu bewilligen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Italo will mehrjährige Garantien für bestimmte Trassen, um Sicherheit für den milliardenschweren Kauf von bis zu 40 Hochgeschwindigkeitszügen von Siemens zu haben. DB Infrago jedoch sieht die italienische Initiative als eine Forderung nach Sonderkonditionen.

GOOGLE

Die EU stehe kurz davor, eine Rekordstrafe gegen Google wegen Verstoßes gegen das Digitalgesetz zu verhängen, schreibt das Handelsblatt unter Berufung auf Kreise der EU-Kommission. Ein Verfahren gegen den US-Konzern stehe vor dem Abschluss. Konkret wirft Brüssel Google und dessen Mutterkonzern Alphabet vor, die eigenen Dienste in seiner Onlinesuche zu bevorzugen. Die Beamten wollten eine Strafe im hohen dreistelligen Millionenbereich verhängen - das letzte Wort habe aber Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Entscheidung solle noch vor der Sommerpause offiziell verkündet werden. Es werde sich um die höchste Strafe handeln, die die EU bisher bei einem Verstoß gegen das neue Gesetz für digitale Dienste (Digital Markets Act, DMA) verhängt habe. Die EU will mit dem DMA das Kartellrecht verschärfen. Konzerne mit einer marktbeherrschenden Stellung haben unter dem DMA besondere Pflichten, Wettbewerb zuzulassen und kleinere Unternehmen nicht vom Markt auszuschließen.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 26, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

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