27.07.2026 07:30:42

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Die Renditen sanken nach ihrem jüngsten Höhenflug. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen ermäßigte sich um 2Ticks auf 4,68 Prozent, nachdem sie am Vortag den höchsten Stand seit 18 Monaten erreicht hatte. Nachgebende Ölpreise milderten Inflations- und damit Zinserhöhungssorgen.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:20

EUR/USD 1,1404 +0,3 0,0037 1,1367 1,1385

EUR/JPY 186,56 +0,2 0,2900 186,2700 186,3700

EUR/CHF 0,9294 -0,1 -0,0006 0,9300 0,9298

EUR/GBP 0,854 +0,1 0,0009 0,8531 0,8533

USD/JPY 163,57 -0,2 -0,2700 163,8400 163,6800

GBP/USD 1,3351 +0,2 0,0032 1,3319 1,3339

USD/CNY 6,7683 -0,1 -0,0036 6,7719 6,7719

USD/CNH 6,769 -0,0 -0,0026 6,7716 6,7704

AUS/USD 0,6997 +0,3 0,0018 0,6979 0,6993

Bitcoin/USD 65.348,85 +1,1 735,46 64.613,39 63.927,82

Der Dollar-Index verharrte nach seinem jüngsten Zweimonatshoch auf dem erhöhten Niveau.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.086,39 +0,8 33,83 4.052,56

Silber 59,24 +1,9 1,08 58,17

Platin 1.616,89 +1,8 28,35 1.588,54

Gold verteuerte sich um 0,7 Prozent dank reduzierter Inflationssorgen wegen sinkender Ölpreise.

ÖL

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 84,65 -5,2 -4,66 89,31

Brent/ICE 92,11 -4,8 -4,67 96,78

Nach der jüngsten Ölpreisrally infolge der Eskalation im Iran-Krieg kamen die Preise leicht zurück. Brentöl war mit 96,78 Dollar 3,9 Prozent günstiger zu haben als am Vortag. Trotz neuer Angriffe auf Tanker im Roten Meer und in der Straße von Hormus scheinen die neuerlichen Kämpfe die Bemühungen der Parteien widerzuspiegeln, ihre Verhandlungspositionen vor einer weiteren Verhandlungsrunde zu stärken, wie Analyst Norbert Rücker von Julius Bär erläuterte.

Nachdem US-Präsident Trump am Wochenende eine Feuerpause im Iran-Krieg verkündet hat, kommen die Preise am frühen Montag weiter deutlich zurück.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

IRAN-KRIEG

US-Präsident Donald Trump hat eine größere Eskalation der Kampagne gegen den Iran verschoben. Das US-Militär sei am Freitag bereit gewesen, eine intensive Serie von Angriffen auf den Iran zu starten, die bis zu zwei Wochen hätten andauern können, sagten US-Offizielle. Die Operation wurde jedoch aufgeschoben, damit diplomatische Bemühungen fortgesetzt werden können und während Beamte die Auswirkungen erörterten, die ein Großangriff auf die schwindenden US-Bestände an Patriot- und anderen Flugabwehrraketen haben könnte. Der Präsident könnte weiterhin einen Angriff anordnen, sagten die Vertreter.

INDUSTRIEGEWINNE CHINA

Das Wachstum der chinesischen Industriegewinne hat sich im Juni leicht abgeschwächt, blieb aber im zweistelligen Bereich. Gestützt wurde es von der stark gestiegenen Nachfrage in den mit KI verbundenen Fertigungssektoren. Die Industriegewinne stiegen im Juni um 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und verlangsamten sich damit nach einem Anstieg von 21,1 Prozent im Mai, wie das Nationale Statistikamt am Montag mitteilte.

PARAMOUNT

wird die 81 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery zunächst nicht weiter vorantreiben. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es den Prozess auf Eis gelegt, bis die rechtlichen Anfechtungen des Deals beigelegt sind oder bis zum 1. Juni 2027, je nachdem, was früher eintritt. Die Verzögerung könnte für Paramount hohe Kosten nach sich ziehen. Die Vereinbarung mit Warner enthält eine gestaffelte Ausgleichszahlung ("Ticking Fee") mit Zahlungen an die Warner-Aktionäre von rund 650 Millionen US-Dollar pro Quartal, beginnend im Oktober, bis die Transaktion abgeschlossen ist.

===

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 27, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!