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03.08.2026 07:36:42
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Der Yen zieht am Morgen deutlich an. Das japanische Finanzministerium hat in Abstimmung mit dem US-Finanzministerium am Devisenmarkt interveniert, um den Yen zu stützen. Dies gab die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama bekannt. Hinter der koordinierten Intervention der USA und Japans beim Yen könnte die Politik stecken, urteilt Analyst Masahiko Loo von State Street Investment Management. "Jüngste Berichte über eine koordinierte Intervention deuten darauf hin, dass die USA möglicherweise eher bereit sind, sich einer ungeordneten Yen-Schwäche entgegenzustemmen, als die Märkte bisher angenommen haben, um unnötigen Stress an den Refinanzierungsmärkten zu verhindern", sagt er.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.067,89 +0,7 26,94 4.040,94
Silber 58,38 +1,3 0,74 57,63
Platin 1.647,12 +0,3 5,10 1.642,02
(Angaben ohne Gewähr)
Der Goldpreis gab mit dem zulegenden Dollar seine Vortagesgewinne fast vollständig wieder ab. Die Feinunze reduzierte sich um 1,2 Prozent auf 4.049 Dollar je Unze. Dennoch steuerte das Edelmetall vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Nahen Osten auf den ersten Monatsgewinn seit fünf Monaten zu.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 79,67 -5,9 -5,00 84,67
Brent/ICE 83,47 -5,1 -4,46 87,93
Die Ölpreise legten weiter zu und bleiben damit auf Kurs für einen monatlichen Anstieg von rund 20 Prozent. Teilnehmer verwiesen auf den anhaltenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um 1,2 Prozent auf rund 90 Dollar.
Die Ölpreise fallen am Morgen im asiatischen Handel angesichts der Hoffnung auf ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran, das die Lieferunterbrechungen lindern könnte. US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag gesagt, dass die USA ab Montagnachmittag Gespräche mit dem Iran aufnehmen würden. Er sei bereit gewesen, den größten Militärangriff seit dem Zweiten Weltkrieg zu starten, sei aber von den Verbündeten der USA davon abgebracht worden. Unabhängig davon hat die OPEC mitgeteilt, die Produktion im September um weitere 188.000 Barrel pro Tag zu erhöhen - der sechste monatliche Anstieg in Folge.
+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++
ÖLMARKT
Die OPEC und mit ihr verbündete Saaten haben seine weitere Steigerung der Ölförderung beschlossen. Sieben Mitglieder der OPEC+ kündigten an, dass sie die Förderung im September um rund 188.000 Barrel pro Tag anheben werden. Damit steigt die Ölförderung den sechsten Monat in Folge. An der Steigerung beteiligen sich die Länder Saudi-Arabien, das de facto die Führung der Gruppe innehat, sowie Russland, der Irak, Kuwait, Algerien, Kasachstan und Oman.
ABSATZ E-AUTOS CHINA
Die Verkaufszahlen chinesischer Elektrofahrzeughersteller sind im Juli gestiegen, wobei der Absatz des Tesla-Konkurrenten BYD um mehr als 20 Prozent zulegte. Die meisten anderen Anbieter verzeichneten moderate Zugewinne.
ASTRAZENECA/BRISTOL-MYERS
Der britische Pharmakonzern führt nach Angaben von Insidern Gespräche über eine Fusion mit dem US-Rivalen Bristol Myers Squibb. Entstehen könnte mit einem Börsenwert von fast 400 Milliarden US-Dollar eines der weltweit größten Pharmaunternehmen. Die Unternehmen haben in den vergangenen Monaten laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen Gespräche über einen Zusammenschluss geführt. Die Verhandlungen könnten in naher Zukunft zu einem Deal führen, sich jedoch auch verzögern oder scheitern. (Financial Times)
COMMERZBANK
Die Frankfurter Bank akzeptiert ihre Niederlage im Übernahmekampf mit Unicredit. Das geht aus internen Dokumenten und zahlreichen Gesprächen mit Commerzbank-Insidern hervor. Sie alle räumen inzwischen ein, dass der Kampf um die Eigenständigkeit des 156 Jahre alten Geldhauses verloren ist, schließlich kontrolliert Unicredit inzwischen knapp 50 Prozent der Anteile. Vorstandschefin Bettina Orlopp gibt sich intern optimistisch, dass sie im Austausch mit Unicredit-CEO Andrea Orcel aus dem feindlichen Übernahmeversuch noch einen freundlichen Deal machen kann. "Über die kommenden Wochen und Monate werden Commerzbank und Unicredit Gespräche führen, um Schritt für Schritt festzulegen, wie wir weitermachen", sagte Orlopp in einem Interview im Intranet des Instituts. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN
Deutschlands größter Autohersteller vollzieht eine Kehrtwende und fordert ein hartes Durchgreifen der EU-Kommission gegen Chinas Subventionspolitik. Nach dem Druck aus der Autobranche könnte die EU-Kommission nun schneller gegen Importe chinesischer Plug-in-Hybride vorgehen. Wie Vertreter aus Kommissions- und Industriekreisen dem Handelsblatt berichten, wird derzeit geprüft, noch in diesem Jahr Ausgleichszölle einzuführen. Insider rechnen im Herbst mit einer Entscheidung. (Handelsblatt)
MONTE DEI PASCHI
Die italienische Bank prüft alternative Optionen zur Abwehr einer feindlichen Übernahme durch Intesa Sanpaolo. Darunter ist laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen eine mögliche Übernahme der Banco BPM, nachdem die Gespräche über eine "Fusion unter Gleichen" zwischen den beiden kleineren Banken am Freitag gescheitert sind. (Financial Times)
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/flf
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August 03, 2026 01:37 ET (05:37 GMT)
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