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28.05.2026 07:40:44
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MORNING BRIEFING - USA/Asien
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ TAGESTHEMA +++++
Amazon Web Service (AWS) hat einen weiteren Kunden für seine Graviton-Chips gewonnen. Das Cloudspeicher-Unternehmen Snowflake will in den nächsten fünf Jahren 6 Milliarden US-Dollar für den Zugang zu Amazons Graviton-Chips in AWS-Rechenzentren zahlen. Mit dem am Mittwoch angekündigten Deal wird Snowflake einer der größten Kunden von AWS für CPU-basiertes Computing. Die Snowflake-Aktie stieg nachbörslich um 35 Prozent. AWS hatte Graviton, eine Central Processing Unit (CPU) bzw. Hauptprozessor 2018 auf den Markt gebracht. Da KI-Agenten - autonome Bots, die eine Vielzahl von Aufgaben für menschliche Nutzer erledigen können - immer beliebter werden, ist die Nachfrage nach CPUs stark gestiegen. Dies liegt teilweise daran, dass Agenten eine große Anzahl von Prozessoren benötigen, die ihnen helfen, Rechenaufgaben zu orchestrieren oder in der richtigen Reihenfolge anzuordnen. Unternehmen, die CPUs verkaufen, darunter Intel, Advanced Micro Devices und Arm Holdings, haben in den vergangenen Monaten mit der Ausbreitung der agentenbasierten KI steigende Aktienkurse und florierende Umsätze verzeichnet.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
Es stehen keine wichtigen Termine auf der Agenda.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
-US
14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter April
PROGNOSE: +3,5% gg Vm
zuvor: +0,8% gg Vm
14:30 BIP (2. Veröffentlichung) 1Q
annualisiert
PROGNOSE: +2,0% gg Vq
1. Veröff.: +2,0% gg Vq
4. Quartal: +0,5% gg Vq
BIP-Deflator
PROGNOSE: +3,6% gg Vq
1. Veröff.: +3,6% gg Vq
4. Quartal: +3,7% gg Vq
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 213.000
zuvor: 209.000
14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen April
Ausgaben / Einkommen
PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+0,4% gg Vm
zuvor: +0,9% gg Vm/+0,6% gg Vm
PCE-Preisindex / Gesamtrate
PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+3,8% gg Vj
zuvor: +0,7% gg Vm/+3,5% gg Vj
PCE-Preisindex / Kernrate
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,3% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vm/+3,2% gg Vj
16:00 Neubauverkaufe April
PROGNOSE: -2,8% gg Vm
zuvir: +7,4% gg Vm
18:00 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information
Administration (EIA) Vorwoche
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- %
E-Mini-Future S&P-500 7.521,50 -0,3
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.864,00 -0,6
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.591,20 -1,5
Topix-500 (Tokio) 3.896,87 -0,5
Kospi (Seoul) 8.069,47 -1,9
Shanghai-Composite 4.063,92 -0,7
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.734,33 -2,3
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Schwach - Mit teils deutlichen Abgaben zeigen sich die asiatischen Börsen am Donnerstag. Neuerliche Angriffe der USA auf den Iran dämpfen die jüngsten Hoffnungen auf ein baldiges Friedensabkommen zwischen den Ländern. US-Streitkräfte haben neue Militärschläge gegen den Iran durchgeführt, nachdem Teheran nach Angaben von US-Beamten Drohnen auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus abgefeuert hatte - und das, obwohl Washington und Teheran weiterhin versuchen, eine diplomatische Lösung des Konflikts zu finden und den brüchigen Waffenstillstand aufrechtzuerhalten. US-Präsident Trump sagte überdies am Mittwoch, der Iran verkalkuliere sich, wenn er glaube, er werde seine Position aufweichen, um eine längere Pattsituation mit Teheran zu vermeiden. Abzulesen ist die Entwicklung vor allem am Ölpreis. Hier geht es für Brent wieder nach oben. Damit setzt sich die volatile Entwicklung fort. Am Vortag hatten die Ölpreise noch deutlich nachgegeben. Besonders kräftig fiel das Minus zwischenzeitlich in Seoul aus, wo der Kospi um knapp 5 Prozent fiel. Im späten Handel kann der Index die Abgaben jedoch auf 1,9 Prozent eingrenzen. Der Kospi war zuletzt von einem Allzeithoch zum nächsten gestiegen. Teilnehmer sprechen von einer Pause der jüngsten KI-Rally. Zudem bauten Anleger mit den neuen Entwicklungen im Iran-Krieg Risikopositionen ab, heißt es weiter. Daneben sind die Blicke bereits auf den Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE-Deflator) gerichtet, das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Die Daten werden vor US-Handelsbeginn veröffentlicht. Diese könnten Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs unter dem neuen US-Notenbankpräsidenten Kevin Warsh liefern.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 50.644,28 +0,4 +182,60 50.461,68
S&P-500 7.520,36 +0,0 +1,24 7.519,12
NASDAQ Comp 26.674,74 +0,1 +18,55 26.656,18
NASDAQ 100 29.973,57 -0,1 -27,75 30.001,32
Mittwoch Dienstag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,23 Mio 1,32 Mrd
Gewinner 1.444 1.876
Verlierer 1.302 909
Unverändert 109 67
Gut behauptet - Die Rekordjagd setzte sich fort, alle drei Indizes schlossen auf Rekordhochs. Die Lage im Nahost-Konflikt stand zwar im Fokus, war aber dazu angetan, zurückhaltend zu agieren. Auch die jüngste KI-Euphorie nahm eine Auszeit. Hier hatten zuletzt die Aktien aus dem Sektor mit Verweis auf in der Berichtssaison überwiegend stark und ermutigend ausgefallene Unternehmenszahlen deutlich zugelegt. Nun kam es vereinzelt zu Gewinnmitnahmen. Für die Aktien von KI-Flaggschiff Nvidia ging es um 1,1 Prozent nach unten. Daneben waren die Blicke bereits auf Donnerstag gerichtet, wenn mit dem Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE-Deflator) das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank auf der Agenda steht. Es könnte Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh liefern. Weiter im Fokus standen Micron. Die Aktie des Speicherchipherstellers hatte am Vortag mit dem KI-Hype einen Satz um 19 Prozent gemacht, womit die Unternehmensbewertung die Schallmauer von 1 Billion Dollar durchbrach. Nun ging es um weitere 3,6 Prozent nach oben. Boeing (+2,5%) ist bereit, die Produktion der 737-MAX-Modelle auf 47 Jets pro Monat zu erhöhen. CEO Kelly Ortberg sagte, Boeing habe eine "abschließende Überprüfung" seiner MAX-Produktion bestanden.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,04 -0,01 4,05 4,01
5 Jahre 4,18 +0,00 4,19 4,14
10 Jahre 4,48 -0,01 4,49 4,45
Für etwas Entspannung hinsichtlich der Inflationsbefürchtungen sorgten die fallenden Ölpreise. Die Zehnjahresrendite sank um 1 Basispunkt auf 4,48 Prozent und liegt rund 20 Basispunkte unter dem jüngsten Mehrjahreshoch.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mi, 09:12 % YTD
EUR/USD 1,1597 -0,2 1,1624 1,1645 -1,3
EUR/JPY 185,05 -0,2 185,42 185,56 +0,6
EUR/GBP 0,8660 +0,1 0,8656 0,8656 -0,6
USD/JPY 159,55 +0,0 159,51 159,32 +1,9
USD/KRW 1.505,70 +0,3 1.501,57 1.501,70 +4,5
USD/CNY 6,7832 +0,1 6,7788 6,7820 -3,0
USD/CNH 6,7840 +0,1 6,7784 6,7808 -2,8
USD/HKD 7,8319 -0,0 7,8345 7,8343 +0,6
AUD/USD 0,7115 -0,3 0,7137 0,7145 +6,6
NZD/USD 0,5873 -0,5 0,5901 0,5871 +2,0
BTC/USD 72.878,46 -3,0 75.166,34 75.679,64 -16,9
Der Dollar zeigte sich nach den jüngsten Abgaben leicht erholt. Der Dollar-Index legte um 0,1 Prozent zu. Die Anleger blieben angesichts eines möglichen Friedensabkommens im Nahen Osten und der baldigen Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorsichtig optimistisch, hieß es. Zudem dürften die Inflationsdaten am Donnerstag einen Impuls liefern.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.387,49 -1,6 -69,54 4.457,03
Silber 72,77 -2,5 -1,83 74,61
Platin 1.888,58 -1,5 -29,67 1.918,25
Der Goldpreis gab den dritten Handelstag in Folge nach. Für die Feinunze ging es um 1,2 Prozent auf 4.451 Dollar nach unten. Vor allem die Erwartung steigender Zinsen bereitete Sorgen. Höhere Zinsen belasten in der Regel den Goldpreis. Händler warten nun auf die Daten zum Index der persönlichen Konsumausgaben für April, um weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed zu erhalten.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 91,69 +3,4 3,01 88,68
Brent/ICE 97,64 +3,6 3,35 94,29
Trotz des noch fragil wirkenden Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran nach den jüngsten US-Luftangriffen in der Nähe der Straße von Hormus fielen die Ölpreise deutlich und griffen die Abwärtsbewegung vom Montag wieder auf. Brent-Öl verbilligte sich um 4,5 Prozent. Mit 95,06 Dollar scheint sich der Preis allmählich weiter von der 100-Dollar-Marke nach unten abzusetzen. US-Außenminister Marco Rubio sagte, die Regierung bevorzuge eine diplomatische Lösung mit dem Iran. Mit den jüngsten Angriffen der USA auf den Iran haben die Ölpreise im asiatischen Handel am Donnerstag wieder deutlich zugelegt.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++
GELDPOLITIK USA
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
May 28, 2026 01:41 ET (05:41 GMT)
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