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29.07.2026 05:34:40
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Pressestimme: 'Münchner Merkur' zu Merz/Frei
MÜNCHEN (dpa-AFX) - "Münchner Merkur" zu Merz/Frei:
"Der Shitstorm, den der Kanzler nach seiner Pleiten-Pech-und-Pannen-Kabinettsumbildung in seiner CDU erlebt, trägt bereits Züge einer Rebellion. Dafür, dass ein Ministeranwärter in letzter Minute kalte Füße bekommt, kann Merz nichts. Für das Kommunikationsdesaster danach aber schon. Der Kanzler muss hoffen, dass seine Partei ihre Wut nicht an seinem Intimus Thorsten Frei auslässt, dessen Wahl zum Fraktionschef diesen Mittwoch ansteht. Dies ist nicht die Zeit für Schadenfreude: Ein schlechtes Ergebnis für Frei wäre Öl ins Feuer der Krise und weder im Interesse der Union noch des Landes. Doch kann Merz nicht verhindern, dass seine Leute schon an die Zeit nach ihm denken, an Hendrik Wüst und die CSU-Allzweckwaffe Alexander Dobrindt."/DP/jha
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